Aktion 23 Wniki

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Der Gigafnord

Innerhalb der Reihen der Phools etabliert sich langsam die annahme, es sei potenziell möglich ein Ereigniss herbeizuführen das „der Gigafnord“ genannt wird. Noch ist allerdings unklar ob das herbeiführen des Gigafnords ein positives oder negatives Ereigniss darstellt. Man ist sich heute jedoch ziemlich sicher das der Gigafnord eine so enorme menge Dynap erzeugt das er in der Lage ist das Gefüge der Raumzeit selbst zu zerreißen und das heute eher aneristische Umfeld in ein eristisches zu transformieren. Der Gigafnord kann daher als ein ereigniss beschrieben werden, das so unmöglich verstörend, so überaus verwirrend für die Bevölkerung eines Planeten ist, dass sich die gesammte Mentalität der Einwohner dieses Planeten mit einem Schlag ins Gegenteil verkehrt. Was für Konsequenzen dies für die physische Natur der Lebewesen hat ist jedoch äusserst ungewiss und die Spekulationen tendieren von „gar nichts“ bis hin zu „umfassender Mutation aller Lebewesen“. Ob es nun ratsam ist den Gigafnord bewusst herbeizuführen bleibt fraglich. Sicher ist jedoch das es innerhalb der phoolschen Bewegung zumindest einen kleinen, recht aktiven Teil gibt der genua dies versucht um die Erde in einen zustand des quasi Kallisti goldenen Zeitalters zu führen.

Ausprägung des Gigafnords

Man stelle sich einmal ein Ereigniss vor das so gigantisch ist das es einen Menschen augenblicklich in eine Schockstarre gepaart mit einem erisitschen Schock versetzt und multipliziere dies mal 100 dann erhalten iwr in etwa das was einem Gigafnord auf persönlicher Ebene nahekommt. Multipliziert man dies nun mit 7 mrd was in etwa der Einwohnerzahl dieses Planeten entspricht erhalten wir das Resultat das ein Gigafnord tatsächlich darstellt. Um mal einen bildhaften vergleich zu bemühen entspräche ein Gigafnord in etwa das was ein Mensch empfinden würde wenn eine Massenlandung von Ausserirdischen über allen Atomreaktoren dieser Welt stattfinden würde, gepaart mit einem anschließenden Megarave durch Mutanten (vermutlich erste Opfer der Gigafnord Transformation) an genau diesen Atomreaktoren bei dem zufällig Godzilla beschworen wird. Ein Ereigniss dieser Größenordnung ist zweifelsfrei geeignet den Geist eines jeden Kohlkopfes in einer Art und Weise zu zerbrechen, die es der phoolschen Gesellschaft ermöglicht eine transformation der Gesellschaft selbst vorzunehmen (bzw wird sich diese transformation vermutlich ganz alleine vollziehn). Der Gigafnord ist dabei mehr als nur eine Massenpanik oder durchaus furchterregendes Ereigniss (das nur so furchteregend ob seiner unbekannten Struktur ist). Er ist vielmehr ein Ereigniss das so stark ist das die Option der Panik oder der Furcht gar nicht mehr zugelassen werden kann da jedweder Mechanismus innerhalb der Matrix des Hirns durch die enorme Summe Dynap vollkommen blockiert wird. Man muß hier allerdings explizit darauf hinweisen, dass der Gigafnord keinesfalls ein bedrohliches Ereigniss sein muß. Die mutmaßliche bedrohlichkeit des Ereignisses resultiert dabei im grunde nur aus der vollkommenen Fremdartigkeit dieses Ereignisses. Dies ist jedoch mehr oder weniger unerheblich da auch der mechanismus der für das einschätzen einer Bedrohungssituation verantworlich ist durch den Gigafnord vollkommen lahmgelgt wird.

Herbeiführen des Gigafnords

Auch wenn dies auf den ersten Blick paradox klingen mag aber einen Gigafnord herbeizuführen ist eigentlich gar nicht so schwer wie man glauben möchte. Eigentlich bracht man nur eine Sache dafür nämlich den Gigafnord selbst bzw das Ereigniss das diesen beschreibt. Den Prinzipien die im Mindbreak Rebuild Dance angewand werden zufolge gibt es dabei zwei grundlegende Möglichkeiten einen Gigafnord selbst herbeizuführen.

1: Man erzeugt ein einziges Ereigniss von der größe eines Gigafnords. Dies ist aufgrund der komplexität eines solchen Ereignisses aber weniger Ratsam da es unmengen an Ressourcen und Zeit verbraucht ersteinmal die Grundlagen für ein solches Ereigniss zu schaffen und

2. Man erzeugt in direkter abfolge mehrere kleinere Ereignisse die sich dann zu einem Gigafnord akkumulieren und diesen letztendlich auslösen. Diese Methode ist zwar Ressourchenschonend aber erfordert ein sehr hohes maß an planung.

Es besteht eine dritte Möglichkeit, diese ist jedoch aufgrund ihrer unberechenbarkeit kaum anwendbar.

3. Warum alles selber machen. Jemand oder etwas anderes erzeugt für dich den Gigafnord. Das einzige was man hier tun muß ist den Kontakt zu diesem jemand oder etwas herzustellen und dann eine menge überzeugungsarbeit leisten. Dabei reicht es allerdings im grunde schon wenn man z.B. der besagten Ausserirdischen Raumflotte verständlich macht das es eine tolle Idee wäre hier mal zu landen und über den Atomkraftwerken dieser Welt einen Megarave abzuhalten bei dem Mutanten mal eben Godzilla beschwören. Da ein Phool wenn er denn will davon ausgehen kann, dass jene Presenz mit den Mitteln der Hirnwellenkommunikation erreichbar ist (oder wahlweise über einen eigens dafür erschaffenen Morph als Mittler) besteht das einzige Problem nur noch darin diese Presenz zu finden, zu kontaktieren, zu verstehen und letztendlich zu überzeugen das ein solches Vorgehen eine grandiose Idee ist. Dann muß man nur noch darauf vertrauen das der Vorschlag des Phools auch so umgesetzt wird und die Ausserirdischen es nicht vieleicht besser finden wenn sie Hamburger aus den Menschen machen. Was in einem gewissen Kontext sicherlich auch einen Gigafnord erzeugen könnte.

Unser obengenanntes Beispiel wäre somit ein Gigafnord mit Auslöser der Kategorie 3 und Aufbau der Kategorie 2.

So oder so glauben die meißten Phools das dafür eine Masse Magier von nöten wäre wie sie heutzutage schlicht nicht existiert.

diskordianische-praksis/chaos-magick/univers-city/die_praktiken_der_discordischen_magie/der_gigafnord.txt · Zuletzt geändert: 2019/02/15 21:08 von Cpt. Bucky Saia