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Dynap Berechnung

Es gilt weitgehend als gesichert, dass Phools ihre Energie aus Dynap beziehen (Dynamochaotisches Reibungspotenzial). Dieses wird bekanntermaßen erzeugt, wenn sich eristische Energie an aneristischer reibt und umgekehrt. Ein Phool ist daher also bestrebt, soviel Dynap wie möglich zu erzeugen, bzw. zur Verfügung zu haben, um dann entsprechend magische Arbeiten umzusetzen. Anhand einiger Grafiken und Formeln werde ich daher im Folgenden erläutern, wie ein Phool mit einer gewissen Sicherheit errechnen kann, wie viel Dynap ihm zur Verfügung steht.

Wie wir bereits wissen, ist die Welt in der wir leben mit eristischer bzw. aneristischer Energie durchsetzt. Diese stehen in permanenter Wechselwirkung zueinander und erzeugen so das begehrte Dynap. Beide Energieformen schwanken jedoch in ihrer Ausprägung, so dass es mitunter schwer sein kann herrauszufinden, ob der Phool nun eristisch oder aneristisch handeln sollte, um Dynap zu erzeugen. Doch betrachten wir hierzu Grafik 1, die ich im Folgenden näher erläutere.

Im Grunde wird hier unsere Welt dargestellt, wobei der Wert 100 jeweils einer Sättigung der Welt zu 100% mit Aneristischer Energie (Links) und Eristischer Energie (rechts) entspricht. Der Wert 0 bedeutet demnach, dass sich die Energien in der Waage befinden, während der Wert 75 dem vermuteten Wert für den Kohlkopffaktor entspricht, auf den ich später noch eingehen werde. Möchte man nun das zur Verfügung stehende Dynap berechnen, muss man erst festlegen, wie die Energien in der Welt verteilt sind. Hierbei gilt: Alles, was irgendwie vorhersehbar und erwartet wurde, tendiert in Richtung aneristisch, alles was hingegen unerwartet ist (z.B. Katastrophen oder unerwartete Entdeckungen) tendiert gegen eristisch. Dies ist natürlich recht subjektiv und jeder Phool mag hier andere Werte für sich veranschlagen. Nach Meinung des Autors jedoch haben wir derzeit eine etwa 3/4 zu 1/4 Sättigung mit aneristischer Energie. Das heißt, von 100 möglichen Einheiten an aneristischer Energie sind derzeit etwa 75 Einheiten aktiv, wobei ein Rest von 25 eristischen Einheiten bleibt. Dies resultiert zum größten Teil aus den allgemein täglich auftretenden Absonderlichkeiten, die im Grunde unvermeidlich sind.

Berechnung des Dynap Wertes.

Die Formel zur berechnung des allgemeinen Dynap lautet wie folgt:

Dyn E = (AE - EE) : 10 ± 0,23 x P

Also Einfaches Dynap ist Aneristische Energie minus eristischer Energie durch 10 mal 0,23 pro Phool.

Nehmen wir als Beispiel den obigen Wert der Welt von 75 AE als Grundannahme, dann bedeutet dies, dass wir 25 EE von diesem abziehen. Somit ergibt sich der Wert 50 den wir nun durch 10 teilen was 5 ergibt. Da der Phool selbst bei der Berechnung berücksichtigt wird, ist er hier mit dem Wert 0,23 angegeben, der für einen inaktiven Phool durchaus realistisch ist (Merke: eristische Phools + 0,23 anerisitsche - 0,23). Das Ergebnis für den derzeitigen Zustand der Welt wäre also 5,23 Ormek (ich hatte überlegt den Wert Buck zu nennen, blieb dann aber bei Ormek) was ein ziemlich guter Wert ist, um erisitische Magie in aneristischem Umfeld zu wirken.

Der kluge Phool wird hier schon bemerken, dass ein Wert, der gen 0 tendiert, nahezu kein Dynap erzeugt. Das einzige Dynap, das dann erzeugt wird, resultiert logischerweise aus dem Phool (P) selber, womit der maximale Wert bei einem Phool in einer ausgewogenen Verteilung maximal 0,23 O bzw - 0,23 O betrüge.

Der Kohlkopffaktor

Nun könnte das ganze schon abgeschlossen sein, gäbe es da nicht den Kohlkopffaktor. Aus irgendeinem seltsamen Grund tendiert nämlich die Energie ab einen gewissen Punkt dazu, keine auswirkungen mehr auf Kohlköpfe zu haben. Der durch Beobachtungen ermittelte Wert beträgt etwa 75, was dem Schwellenwert für Energie betrifft, ehe der Kohlkopffaktor greift. Hierzu wird der Wert Dyn E mal 10 genommen, um zu überprüfen ob der Dyn E Wert über dem K-Faktor liegt. Sollte dies der Fall sein, wird der Kohlkopffaktor angewendet.

Für den Phool bedeutet dies nichts anderes, als dass es umso einfacher für ihn wird discordische Magie zu wirken, je höher der AE oder EE Wert ist, dies jedoch eben nur bis zu dem Punkt, an dem der Kohlkopffaktor greift und ein wirken der Magie nahezu unmöglich wird. Dies resultiert wohl aus der Tendenz der Kohlköpfe ab einem gewissen Grad der AE Sättigung EE zwar zu bemerken, diese jedoch größtenteils zu ignorieren und andersrum ebenso (vergleiche: PAL-Feld). Der Kohlkopffaktor errechnet sich wie folgt: K = Dyn E : 2 x KK Also einfaches Dynap durch 2 mal der Anzahl Kohlköpfe in direkter Umgebung. Bei 5 Kohlköpfen und einem Weltwert von 75 AE ergäbe sich demnach ein Wert von 13,075 K Um nun die für den Phool verfügbare Energie zu errechnen, wird die Formel zur Ermittlung des Dyn K Wertes benötigt. Diese Formel gibt an, wieviel O Dynap dem Phool nach Berücksichtigung des Kohlkopffaktors noch zur Verfügung steht.

Dyn K = Dyn E : K

in unserem Beispiel hieße dies dann: Dyn K = 5,23 : 13,075 = 0,4 Der Wert für das Dynap, das dem Phool nach Abzug des Kohlkopffaktors also zur Verfügung steht, beträgt demnach 0,4 Ormek was entschieden zu wenig ist und gerade knapp über dem Wert eines inaktiven Phools liegt.

Es wird vermutet, dass die obenstehende Formel ebenso verwendet werden kann, um das Reibungspotenzial zweier entgegengesetzter Weltbilder zu bestimmen, oder um die Abstrahlrate von discordischen Antifakten zu ermitteln.

Anmerkungen

Anmerkung 1: Kohlkopf bezieht sich hier sowohl auf den aneristischen Typ wie auch auf den eristischen Typ.

Anmerkung 2: ein Negativwert bedeutet schlicht, dass statt eristischer, aneristische Energie benutzt wird, um Magie zu wirken.

Beispiel: AE sättigung = 1 Anzahl Kohlköpfe = 5 Anzahl Phools = 1

1 - 99 = -98 :10 = 9,8 + 0,23 = -9,57 O

-9,57 x 10 = -95,7 (Kohlkopffaktor greift)

-9,57 : 2 = 4,785 x 5 = -23,925

-9,57 : -23,925 = 0,4

Positiver Dyn ist eristischer Dyn, negativer Dyn ist aneristischer. Der Grund dafür ist, dass es durchaus vorkommen kann, dass eine eristische Sättigung eintritt und der Phool dann aneristische Energie nutzen muss, um Magie zu wirken.

Kritik und Anmerkungen

Die Werte für erisische und anerisische Energie sind ja unabhängig. Wenn du ein Gesamtsystem hast, das bei 0 zu sein scheint, dann könnte das z.B. ein Raum mit ein paar mittelmäßig (un-)ordentlichen Leutchen sein. Es könnte aber auch der Raum sein, in dem sich gerade zwei mächtige „Armeen“ gegenüberstehen, eine auf Seiten der Unordnung, eine auf Seiten der Ordnung, deren Energien genau gleich groß sind. Da herrscht unglaublich viel Spannung, und jede Seite für sich mag bei 100 bzw. -100 sein, aber das Gesamtsystem ist bei 0. Es ist aber ungleich energiegeladener als das erste System mit den paar Leutchen.

Erzeugt vieleicht einfach kein Dynap? Dynap entsteht ja aus der Differenz der Reibungskomponenten. Wenn sich Kräfte +100 und -100 Gegenüberstehen dann zereibt sich das Dynap zu 0. Mein Erklärungsansatz: Letztendlich erzeugt die Seite auf der der Phool steht dann wieder nur den Grundwert von 0,23 bzw -0,23.

Du willst mir erzählen, dass meine beiden Beispiele - der beinahe leere, mittelmäßig chaotische Raum einerseits und der voller erisischer und anerisischer Krieger andererseits - dasselbe Potenzial für einen Phool haben? Das geht meiner Meinung nach an der Realität vorbei.

Nein, wende die Formel an … beide Typen von Räumen werden bereits am Anfang berücksichtigt. Aber mir ist ein anderer Fehler unterlaufen … so irgendwie … wenn der Kohlkopffaktor greift, aber keine Kohlköpfe in der Nähe sind, der Wert also 0 beträgt, dann beträgt der Dynap wert trotzdem 0 Ormek.

Und das, was du mit Spannung und so meinst, das is was ganz anderes. Das ist das Chaotische Spannungs Potenzial (Chaspapo) und das wird in Cipherpants gemessen.

Davon mal abgesehen halte ich den begriff Realität in bezug auf Discordische Magie für unrealistisch.

Aber grundsätzlich würde ich sagen, der leere Raum erzeugt mehr Dynap. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass ein Phool nicht gegen Horden von AE und EE Typen ankommt. So nen bischen wie als wenn die Bullen ne Klapsmühle stürmen und man selber in der Mitte steht.

Der Übergang von + zu - erzeugt einen Sprung von 0 aneristischer energie zu 100 und 100 eristischer Energie zu 0. aber vielleicht ist das beabsichtigt.

Da ist schon was dran. Wie siehts aus wenn man Die Skala quasi getrennt betrachtet? Also AE von 0 zu 100 und EE von -0 (jetzt werd ich gelyncht) zu -100?

Die Skala an sich dient also quasi nur der Ermittlung überhaupt erstmal eines Rechenwertes unabhängig vom „Sprung“. wäre -1 EE - (-99) AE = 98 Dyn E(+) : 10 = 9,8 Dyn E und hieße das dann nicht das aufgrund des hohen Dyn wertes dann wieder der Kohlkopffaktor greift? Sprich, der Wert nach Subtraktion der Zahlenwerte der Skala bezieht sich dann schon nicht mehr auf die Skala sondern gibt den Dyn wert auf einer anderen Skala von kp 0 - 10 wieder … also der Dyn Skala? Demnach kann man sich die Plutimikation mit 10 sparen und eine Dyn E Skala einführen von 0 - 10 wobei 7,5 der Schwellenwert für den Kohlkopffaktor wäre. Alles über 7,5 auf der Dyn E Skala muss dann den Faktor berücksichtigen.

diskordianische-praksis/chaos-magick/univers-city/die_mysterien_der_discordischen_magie/dynap_berechnung.txt · Zuletzt geändert: 2019/11/20 20:11 von 41D5K1N6