Aktion 23 Wniki

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Das Rauschen

In letzter Zeit hat sich für das was man gemeinhin als „subjektive Realität“ bezeichnen könnte innerhalb der UoS der Begriff „das Rauchen“ ettabliert. Ich möchte nun etwas näher auf diesen Begriff eingehen und versuchen darzulegen wobei es sich beim Rauschen meiner Meinung nach handelt. Betrachten wir das was wir wissen so erkennen wir das sich 2 Kräfte gegenüberstehen. Anerisitsch und Eristisch und diese erzeugen Dynap. Übertragen wir dieses Konzept auf das Rauschen. Nehmen wir an wir haben auf der einen Seite den Raum Thud. Dieser ist der Raum der absoluten Konzepte, der unumstößlichen Wahrheit und der festen Regel. Aus diesem Raum resultiert nun das was wir als Naturgesetze Wahrnehmen. Die Gesetze der Physik, aber auch Konzepte wie oben oder unten, links und rechts, schwarz und weiß. Dem gegenüber steht der OS als Raum des Antikonzepts oder der Konzeptlosigkeit. Hier gibt es keinerlei Konzept ausser den die der Phool für sich erschafft. Es ist ein Raum der uneingeschränkten Möglichkeit und der unbeschränktheit. Dabei sind Thud und OS im Grunde lediglich 2 Ebenen innerhalb einer großen. Zwei sich wiedersprechende Extreme die ungefiltert unmöglich zu vereinen sind. Wiedereinmal gibt uns nun die Hand der Eris aufschluss über die Natur des Rauschens und das vereinen beider Kräfte.

Sehen wir Thud und OS als zwei Pfeile die zueinander strben dann erkennen wir im Mittel einen kleinen Berreich der überschneidung. Dies ist als Raum anzusehen in dem OS und Thud koexistieren können. Dies ist das Rauschen. Hier heben sich beide Räume nicht konsequent auf sondern ergänzen sich, überlagern sich und schaffen einen dritten wenn auch eingeschränkten Raum den wir als kollektive aber auch subjektive Realität wahrnehmen. Vereinfacht kann man sagen im Rauschen findet sich beides. Der Thud in Form starrer unumstößlicher und fester naturgesetze und der OS in Form von Kreativität, Phantasie aber auch in den Lücken der Subatomaren Welt oder dort wo der Thud sich selbst aufhebt wie z.B. innerhalb eines schwarzen Lochs. Dort wird die feste Struktur Thuds aufgebrochen und durch die absurde Natur des OS ergänzt. Das wir das ganze hier als absurd oder unbegreiflich verstehen liegt m.M. nach an der starken thuddischen Sättigung. Bzw ist der Mensch eher Thud Orientiert was durch seine lange indoktrination durch die Kräfte des Thuds zurückzuführen ist. Würde der OS in seiner Kraft überwiegen dann wäre es vermutlich möglich Dinge aus dem Nichts zu erschaffen durch Wände zu gehen und letztendlich würde der ganze Kosmos mangels stabilität in sich zusammenfallen womit auch keinem geholfen wäre. Hier geht es also wieder mal um Harmonie zwischen den Räumen. Die Grafik oben stellt die Komplexität der beziehung zwischen Thud und OS jedoch nur unvollständig dar und daher bemühe ich eine zweite Grafik um die komplexen wechselwirkungen zwischen Thud und OS genauer zu erläutern. Wie wir hier sehen gibt es keinesfalls eine gebündelte oder zielgerichtete Kraft. Es sind zwei sich überlappende Räume die sich in der Mitte vermischen und dort, mal mehr mal weniger, stabile Ballungen ausbilden. Dabei schwappt durchaus ein kleiner Teil des Thuds auch in den OS und ein kleiner Teil des OS in den Thud. Der großteil jedoch verbindet sich im Rauschen zu dem was wir dann als Realität wahrnehmen. Vergleichbar ist dies mit zwei Musikstücken die entfernt zu hören sind wobei das eine das den Thud repräsentiert vieleicht etwas stärker, für den Hörer aber sicherlich erstmal wohlklingender ist (aufgrund seiner Konditionierung). Diese beiden treffen nun in der Mitte beim Hörer zusammen und erzeugen dort eine Art Disharmonie aus der ein neues Musikstück hervorgeht. Die Ursprüngliche Musik ist für den ungeübten Hörer nicht mehr zu identifizieren. Deswegen bezeichnen wir dies auch als Rauschen. Es ist kein eigener Raum an sich sondern eine überlagerung beider Extreme die sich zu einem gewissen Teil aufheben oder vom jeweils anderen überlagert werden. Selbst der Betrachter im Mittelpunkt kann als resultat des Rauschens gesehen werden, ist jedoch in der lage willentlich seine subjektive Wahrnehmung der Räume zu verschieben und sich, so paradox das klingen mag, in einen der beiden Räume zu verschieben. Eine Verschiebung zu gunsten des Thud kann in Fundamentalismus und starrem denken resultieren. Unfähig auch nur ansatzweise etwas anderes als wahrhaftig anzunehmen als das was streng reglementiert ist. Eine verschiebung richtung OS bewirkt ziemlich genau das Gegenteil bis hin zu dem Zustand des Leugnens der wahrhaftigkeit der gesammten Welt inklusive sich selbst.

Kommentar von [email protected]

Wie Kollege Stardancer schon festgestellt hat, ist das Individuum tatsächlich zu einem gewissen Grad in der Lage sich selbst auf dem Kontinuum zwischen Thud und OS zu verschieben. Während dieser Trick zur grundlegenden Überlebensausrüstung der Phools gehört, hat der Masterphool sein Bewusstsein durch sein mentales Abbild dauerhaft im OS verankert. Aus dieser Position heraus ist er in der Lage das Rauschen auf magische Weise zu manipulieren. Dadurch lassen sich verschiedene Aspekte und Parameter in der subjektiven und kollektiven „Realität“ zumindest temporär verändern.

Da das Rauschen, wie der Name ja schon impliziert, permanent in Bewegung ist, benötigen dauerhaftere Veränderungen meist enormer Mengen an Dynap und kontinuierlicher Aufmerksamkeit. Die im Rahmen der OW von der DeepDiverDivision unter wagemutiger und heldenhafter Leitung von Kr!S [email protected] installierte Sendestation ist eine dieser magischen Apparaturen. Unter Einsatz gewaltiger Schmumengen projeziert sie ein gerichtetes und fokussiertes Fenster zum OS, sogar bis in die Regionen des Thud. Hiermit halten wir uns allerdigns aktuell noch ein wenig zurück um Graud nicht gänzlich zu verägern.

Kohlköpfe und Graugesichter die bisher meist keine Ersterhanderfahrung mit dem OS gemacht, oder aber diese vergessen haben, unterliegen hingegen der schwerwiegenden Illusion, das lediglich die Spähre des Thud real und wirklich sind. Während die Kohlköpfe sich meist an der dem Thud naheliegenden Seite des Rauschens befinden und den OS durchaus in ihren Träumen erfahren können, befindet sich das Bewusstsein der Graugesichter meist tief in den Spähren des Thud. Dort wird es, für die Betroffenen nicht selbst wahrnehmbar, durch das Wirken der Dämonen festgehalten.

Erste Beobachtungen zeigen, dass sich dies erheblich auf das Traumerleben auswirkt und zwar in der Form, dass in den Träumen dieser armen Seelen meist nur Inhalte aus dem eigenen Gedächtnis und die Emotionen aus dem Wachbewusstsein hin und her gewälzt werden. Hierbei entsteht dann auch nur eine Art mentales Abbild des Thud, welches die Illusion dessen einzigwahren Realitätsanspruchs noch verstärkt. Ein befreiter, also mit dem OS verlinkter Geist hingegen ist in der Lage im Traum völlig neue Welten zu erschaffen oder andere bereits existierende zu bereisen.

Es ist anzunehmen, dass die Produktion von DMT im Nervensystem abnimmt, je weiter sich das Bewusstsein von der Spähre des OS entfernt. Dadurch ist das betroffene ZNS dann schlechter in der Lage die Information aus dem OS zu verarbeiten und es beginnt ein Teufelskreis. Weiterhin scheint die biochemische Aktivität der Zirbeldrüse gestört zu sein. Die UoS hält daher eine regelmäßige Applikation natürlicher Tryptamine oder im Idealfall Dimethyltryptamin für zweckdienlich um eine normale Funktion des Gehirns sicherzustellen. Interessanterweise scheint bei Kohlköpfen und Graugesichtern tendenziell eine Überaktivität der linken Gehirnhälfte gegenüber der rechten Hemisspähre vorzuherrschen. Gerade die letzteren Hypothesen bieten einen guten Ansatzpunkt für die Brechstange und ermöglichen die Entwicklung von weiteren Techniken und Methoden zur verschiebung des globalen Bewusstseins hin zum OS.

diskordianische-praksis/chaos-magick/univers-city/die_mysterien_der_discordischen_magie/das_rauschen.txt · Zuletzt geändert: 2020/07/11 04:16 von Cpt. Bucky Saia