Aktion 23 Wniki

aphilosophisch, apolitisch, areligiös, akünstlerisch, asexuell

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Pad: Die 5 Lehren und Pfade

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Also, es geht darum, die fünf Leerschulen zu rekonstruieren, die von den fünf discordischen Aposteln gegründet wurden. Daraus haben sich dann die fünf spirituellen Pfade der Chonks entwickelt.

  • Hung Mung: „Pfad der Chaosophie“ (Chao Te Ching, ChaoZen, etc.)
    • Erfinden neuer Schnapsideen, Weiterspinnen alter Schnapsideen. Das ist die Kernaufgabe der Chaosophen. Dabei greifen sie auch häufig auf Ideen von außerhalb des diskordischen Textkorpus zurück und entwickeln diese weiter.
    • Chaosophen sind auch typischerweise Blabliothekare, Schreiber und dergleichen - Hüter, Aufzeichner und Sammler offizieller Weisheit.
  • Sri Syadasti: „Pfad des Psychedelicious“ (Herumspielen mit veränderten Bewußtseinszuständen, mit und ohne Drogen)
    • Bei der Lehre des Psychedelicious geht es darum, seine Psyche so zu formen, daß sie in der Lage ist, die äußeren Umstände zu genießen, egal wie diese auch sein mögen. (Dies deckt sich weitgehend mit dem Bhadra-Yoga von Svami Bananananda).
    • Wer dem Pfad des Sri Syadasti folgt, ist sich bewusst, dass jegliches Wissen, jegliche Erfahrung, jegliche sogenannte „Wahrheit“ ein Produkt der eigenen Wahrnenmung, des eigenen Bewusstseins und damit subjektiv sind. Aus dieser Erkenntnis resultiert das Streben nach dem Zustand der „radikalen Indifferenz“. In diesem Zustand ist einem alles egal, die Interaktion mit der Umwelt und den eigenen Gedanken/Gefühlen und Wahnvorstellungen erfolgt leidenschaftslos und gleichzeitig mit verspielter Leichtigkeit. Da es keine absolute Wahrheit gibt, gibt es auch nichts weshalb man sich sorgen muss. Hier sind gewisse Ähnlichkeiten zum Dudeismus zu erkennen. 
    • Generell streben die Psychedelicious dannach, möglichst viele unterschiedliche Bewusstseinszustände zu erfahren, da sie der Ansicht sind, dass jeder Zustand, eine ureigene Perspektive auf das Kaos und somit eine eigene Wirklichkeit darstellt. Hieraus versuchen sie eine Art Metaperspektive zu extrahieren, welche sich im wesentlichen durch einen hohen Grad an Freiheitsgraden auszeichnet.
    • Es gibt keine einheitliche, allgemeingültige Perspektive auf das Kaos, entsprechend verfügt dieser Pfad auch nicht über einheitliches Zeichen. (Hm, Sri Syadastis Attribut ist ja die Sonnenblume (bot.Heiliantuhs annuus). Hat ne schöne, passende Symbolik. Ne Bong würde auch passen…) Meist liegt in ihrer Gegenwart allerdings der Duft von frischgeräuchertem Weihrauch der Eris in der Luft.
  • Dr. Van und/oder Patamunzo: „Pfad des Disputs“ (Erisische Eristik) (Das wäre doch was für die (bisher leider noch nicht existierenden) Discordischen Haßprediger!
    • Stichworte: (bitte noch ausformulieren) Guerilla-Kommunikation (oder war's -Ontologie? ⇒ Gibt beides, kommt drauf an. ^^); ELF?; Kampf gegen das System, die Illuminaten oder sonstwas
    • Neben dem „äußeren Disput“ kultiviren sie auch den „inneren Disput“ - als offizielle Häretiker und institutionalisierte Ketzer, die einerseits den Verstand ihrer Mitcheater (und anderer Diskordianer) im Widerstreit schärfen, und andererseits auch immer wieder neue Permutationen des (Un-)Glaubens bilden, erisisch, eristisch und erratisch, um den Diskordianismus lebendig und flexibel zu erhalten.
    • Auch widersprüchliches Verhalten wird hier trainiert.
    • Nebenbei werden hier aber auch discordischer Voodoo und Tantra gelehrt. Paßt nicht? Deshalb ja. ^^ Doch und wie das passt!!!! Na toll, wenn das passt, passt es ja gar nicht. %D
    • Generell sind die Erforschung und der Einsatz  discordischer Magick unter denen die auf dem Pfad des Disputs wandern stark verbreitet. 
  • Zarathud: „Pfad des Irremiten“
    • Hier wird auch Discordische Ökonomie (Öchaonomie) gelehrt, bei der es darum geht, durch Reduzierung der Bedürfnisse, Finden alternativer Bezugsquellen, Upcycling und gärtnerische Selbstversorgung von der Lohnsklaverei unabhängig(er) zu werden.
    • Außerdem lehrt man dort Sturheit, Durchhaltevermögen und Resilienz.
    • Die Irremiten sind auch Wächter und Behüter der Katmen. Sie achten penibel und stoisch darauf, daß Katmen, egal welcher Art, stets eingehalten werden, oder auch nicht. ← sehr guter punkt!
  • Malaclypse der Ältere: „Pfad des Wanderchonks/der Wanderchun“ (Auch die Bettelchonks/-Chuns könnten hierher gehören)
    • Wanderchonks sind vermutlich diejenigen mit dem größten Öffentlichkeitskontakt. Sie verleihen ihrer Hingabe an Eris dadurch sichtbaren Ausdruck, indem sie ständig in Bewegung sind und dem Fluss des Kaos folgen. Sie meiden feste Wohnorte, Anstellungen, auch die meisten Kontakte zu menschlichen und nicht-menschlichen Wesen sind von flüchtiger Natur. Dies resultiert, aus der Erkenntnis, das im Zustand des Kaos, das einzige kontinuierliche der Wandel ist. Sie erfahren die Vielfälligkeit und Unvorhersehbarkeit der Göttin vorallem durch ihre Ungebundenheit, die häufig wechselnde Umgebung und Wesen mit denen sie in Kontakt stehen. Ähnlich denen, welche dem Pfad des Irremiten bzw. der Irremitin folgen, führen sie ein sehr spartanisches Leben. Viel Zeug macht schließlich unflexibel und alle Besitztümer sollten am Körper transportiert werden können. Dieser Pfad bedarf eines hohen Maßes an Vertrauen in die Göttin und die eigenen Fähigkeiten mit dem Kaos fertig zu werden, welches Sie Reisenden lachend entgegenwirft. 
    • Wanderchonks/Wanderchuns betrachten sich selbst als Aushängeschild der Göttin und sorgen mit Vorliebe in einer anerestisch gesättigten Umwelt für Verwirrung. Durch Nonkonformität weißen sie Kohlköpfe und Graugesichter darauf hin, dass ihre Form zu leben keinesfalls die einzig mögliche und noch weniger die einzig sinnvolle ist. 
    • Der Wanderstab, welcher häufig die Form eines Fragezeichens hat (dann nennt man ihn Wunder-Stab), ist dabei nicht nur ein Symbol für die Erkenntnis, dass der Prozess des Fragens niemals aufhört. Außerdem hilft er beim Vorrankommen und ist eine wirksame Verteidigungsmaßnahme gegen übergriffige Kohlköpfe und Graugesichter.
    • Dem Vorbild des Apostel Malaclypse folgend betrachten sich Wanderchuns und -Chonks nicht nur als Aushängeschilder, sie tragen auch häufig noch weitere Schilder mit sich, die missverständlich-subversive, pseudoapokalyptische Botschaften tragen wie „WIR SIND ALLE VERDUMMT“. Wenn sie sich mal zu einer Prozession zusammenfinden, trägt der Vorangehende oft ein Schild auf dem steht: „Das Ende ist nah!“ und der Letzte im Zug ein Schild mit der Aufschrift: „ENDE“ :-D

Kr!S und ich hatten uns das so vorgestellt, daß jeder Nowitze am Anfang in allen fünf Lehren unterrichtet wird und sich dann entscheidet, was am besten zu ihm paßt und worauf er in Zukunft seinen Schwerpunkt legen will. Dementsprechend sucht er sich dann seinen persönlichen Apostel aus, dem er folgen will, ohne die Lehren der anderen Apostel zu ignorieren.

Um auszudrücken, daß alles im Leben zwei oder mehr Seiten hat und letztendlich sinnlos ist, nennen erfahrenere Chonks die 5 Pfade auch schon mal „Die 5 Holzwege“.

Apostelsymbole: https://toa267.deviantart.com/gallery/24270990/Apostles

diskordianische-taeologie/kabale/odd/pad_die_5_lehren_und_pfade.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 04:37 von Bwana Honolulu