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Brohatmaputer war der Lehrer Sri Sidyas und repräsentiert die ältere Generation des diskordischen Dao. Er erscheint im Liber Keiosu als ambivalente Autoritätsfigur, die klassische Zen-Paradoxien mit einer auffallend robusten Alltagspraxis verband.
Seine Lehre operierte mit bekannten Motiven wie der Frage nach dem „Applaus eines Einhändigen“, doch war sein pädagogischer Stil keineswegs sanft. Brohatmaputer erkannte in Sidyas spontaner Ohrfeige die authentische Antwort auf seine Frage und entließ ihn daraufhin mit der bemerkenswerten Aufforderung, sich zu entfernen. Diese Episode wird gemeinhin als formelle Transmission der Lehrbefugnis interpretiert.
Charakteristisch ist auch die sogenannte Zaun-Episode, in der Brohatmaputer beim Bemalen fremden Eigentums von dessen Besitzer mit einem Spaten niedergeschlagen wurde. Seine spätere Einweisung in eine psychiatrische Klinik und die Rückkehr nach fünf Jahren in erleuchtetem Zustand werden in der Überlieferung nicht als Bruch, sondern als integraler Bestandteil seines Weges verstanden. Die Forschung diskutiert, ob hier eine satirische Kommentierung religiöser Institutionalisierung vorliegt oder ob Brohatmaputer tatsächlich zu den frühesten Vertretern einer bewusst grenzüberschreitenden Praxis gehörte, aber die Forschung soll mal lieber schön die Fresse halten, wenn sie keine Ahnung hat.
Er bleibt in der Tradition als Lehrerfigur präsent, die gleichermaßen Würde und Derbheit, Klarheit und grobe Beschimpfung zu verbinden wusste.