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Re: Oktave Eris (Planetenmagie)

Verfasst: 6. September 2019, 20:00
von Cpt. Bucky Saia
Basierend auf der Philosophie der Candywitches kann man die Planetenmagie als eine Matapher für die Art und weise der Planetaren Einflüsse begreifen denen der Mensch auf der Erde unterliegt.
So kann man den Planeten Eris als die universelle Qualität des schöpferischen Chaos begreifen die die Candywitches ähnlich dem Erismorphing der Phools als Grundlage benutzen um planetare Magie zu wirken. Die universelle Qulität des Chaos kann daher als Keksteig begriffen werden, also als urtümliches Fundament oder Basis für weitere Aktionen.
Aus dieser Annahme herraus resultiert wohl auch die Abwandlung der Planetaren Symbolik die vorgenommen wurde um die universellen Qualitäten der Planeten im Sinne der Candywitches in Zutaten zu transformieren mittels derer sie eine art spirituelen Keks oder Kuchen backen.
Ein Keks als Attraktor der Universellen Qualität der Fülle Jupiters wird daher der Kraft des Planeten Eris ebenso bedürfen wie die Qualität der Sonne als universelle Qualität der Hitze aka der Backofen.
Jener keks mag je nach auslegung dann aus keksteig bestehen der mit Karamell angereichert wurde denn Karamell entspricht einer gängigen deutung nach der Qualität Jupiters als Attraktor ebenso wie der Qualität Jupiters als Kraft der Fülle.
Das Resultat dieser, durch die Candywitches erzeugten spirituellen Verbindung resultiert dann ganz direkt auf der Erde, die stellvertretend für alle Süßigkeiten, also für das Resultat steht.

Arbeiten mit den universellen planetaren Qualitäten
Die Candywitch wird im Vorfeld jedem Planeten eine universelle Qualität zuweisen die im Kontext mit der allgemeinen deutung steht und gemeinhin als Zutat gehandhabt wird.
Gemeinhin gilt der Planet Eris hierbei imm als die Basis also der Teig, die Sonne als Bockofen oder Katalysator und die Erde schließlich als Ort des Resultats also dort wo die Magie schließlich ihre Wirkung entfaltet.
Eine Liste der universellen Qualitäten jedes Planeten findet sich hier oder auch hier
Will nun eine Candywitch einen planetaren Zauber einer bestimmten Qualität wirken so wird sie die entsprechende zutat zum Keksteig hinzufügen um im anschluss daraus ein Gebäck herzustellen. Auch dieser vorgang kann durchaus metaphorisch gesehen werden wobei die Zutaten sich als Symbole, Anrufungen, Textfragmente oder Bildartefakte materialisieren die dann durch die Candywitch in einen mataphorischen keks transformiert werden. Dieser keks wird dann entweder von ihr selbst verkonsumiert, einfach so in die Welt entlassen oder, was wohl der effektivste weg ist, aneristisch geladenen Graugesichtern vorgesetzt welche aus einem unbekannten Grund dazu tendieren die Masse der anerisitschen Energie durch den Keks in die gewünschte Qualität der eristischen Energie transformieren.

Arbeiten mit dem Planetaren Orakel
Eine weitere Anwendung der planetaren Magie findet sich wohl im Planetaren Orakel wieder. Hier wird das trojanische Pferd quasi von hinten aufgezäumt indem die Candywitch zuerst eine Frage bezüglich einer Thermatik stellt und diese dann durch die Karten der universellen planetaren Qualitäten beantwortet bekommt. Dafür bedarf es natürlich einer erhbelichen Portion interpretation aber um hier mal ein Beispiel zu nennen.
Die Candywitch stellt die Frage nach der Lösung eines individuellen Problems und zieht die Karte Jupiter und Merkur. Entsprechend der deutung dieser karten kann die Candywitch nun annehmen das die Lösung ihres Problems in einer Gesprächsrunde (Merkur/Kommunikation) wärend eines Kaffeekränzchens (Jupiter/Fülle/Milchkaffee/Apfelstrudel) zu finden ist.
Natürlich unterliegt das Ergebniss der Interpretation immer einer gewissen subjektivität und wie bei jedem orakel ist auch hier ein gewisses Training von nöten um die planetaren Qualitäten richtig zu deuten.