Ja, das meinte ich ja auch bezüglich der Aussage zum Konsum.Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:legt nahe das bei dir Geld einen recht hohen Stellenwert hat auch wenn du dir dessen vieleicht nicht so bewusst bist.

Ja, das meinte ich ja auch bezüglich der Aussage zum Konsum.Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:legt nahe das bei dir Geld einen recht hohen Stellenwert hat auch wenn du dir dessen vieleicht nicht so bewusst bist.
Also, du meinst, unerfüllte Bedürfnisse schmerzen mehr, wenn sie keine erklärten Grundbedürfnisse sind? Inwiefern und wieso? Wie kommst du darauf, auf was basiert diese Annahme, wo hast du das beobachtet?fehlgeleitet hat geschrieben:die nicht-erfüllung sogenannter bedürfnisse ist noch um so einiges schmerzhafter, als wenn sie zu grundbedürfnissen erklärt werden.
Ich steige nicht dahinter, was du meinst und wie du darauf kommst. Ich meine, seinen Sexualtrieb nicht ausleben können ist natürlich schmerzhaft, darum wird Sex in der Regel auch als ein Grundbedürfnis betrachtet. Soziale Anerkennung ist auch ziemlich grundlegend. Geld? Naja, mehr oder weniger indirekt (ohne Geld hast du in unserer Gesellschaft nun mal in der Regel kein vernünftiges Dach über dem Schädel, nichts zu fressen etc., und Zahlungen wie Lohn, Gehalt oder Honorar für irgendwas spiegeln natürlich auch eine Anerkennung wieder).fehlgeleitet hat geschrieben:wenn ich in dieser geselschaft also weder geld noch sex noch sonst irgendeine form von anerkennung bekomme, ist dies im grunde 10x so schmerzhaft, wenn ich anfange zu glauben, dass ich all diese dinge benötige.
Da ist schon was dran, man kann sich gegen manche Dinge wie halt Beleidigungen mental abschirmen oder abhärten oder so. Aber das ändert nichts daran, daß gewisse Bedürfnisse für den Durchschnittsmenschen, naja, grundlegend sind und manche Bedrohungen schmerzhaft real.fehlgeleitet hat geschrieben:Wenn ich also aufhöre daran zu glauben, dass beleidigungen und bedrohungen mich wirklich verletzen können, lebe ich also glücklicher?
Ohne Geld hungerst du im Kapitalismus meist trotzdem, auch, wenn du nicht an Geld glaubst. Und ohne soziale Anerkennung fühlen sich die meisten Scheisse, und wenn sie sich für noch so unabhängig halten.fehlgeleitet hat geschrieben:ist es so wie mit flüchen, die erst wirken, wenn man an sie glaubt?
hinter meinem wortschwall stand nur die idee, dass wenn ich glaube bestimmte dinge unbedingt zu brauchen, ihr fehlen noch schmerzhafter ist, genauso wie eine beleidigung als solche zu werten sie noch effektiver macht.Bwana Honolulu hat geschrieben:Also, du meinst, unerfüllte Bedürfnisse schmerzen mehr, wenn sie keine erklärten Grundbedürfnisse sind? Inwiefern und wieso? Wie kommst du darauf, auf was basiert diese Annahme, wo hast du das beobachtet?fehlgeleitet hat geschrieben:die nicht-erfüllung sogenannter bedürfnisse ist noch um so einiges schmerzhafter, als wenn sie zu grundbedürfnissen erklärt werden.
Ich steige nicht dahinter, was du meinst und wie du darauf kommst. Ich meine, seinen Sexualtrieb nicht ausleben können ist natürlich schmerzhaft, darum wird Sex in der Regel auch als ein Grundbedürfnis betrachtet. Soziale Anerkennung ist auch ziemlich grundlegend. Geld? Naja, mehr oder weniger indirekt (ohne Geld hast du in unserer Gesellschaft nun mal in der Regel kein vernünftiges Dach über dem Schädel, nichts zu fressen etc., und Zahlungen wie Lohn, Gehalt oder Honorar für irgendwas spiegeln natürlich auch eine Anerkennung wieder).fehlgeleitet hat geschrieben:wenn ich in dieser geselschaft also weder geld noch sex noch sonst irgendeine form von anerkennung bekomme, ist dies im grunde 10x so schmerzhaft, wenn ich anfange zu glauben, dass ich all diese dinge benötige.
Da ist schon was dran, man kann sich gegen manche Dinge wie halt Beleidigungen mental abschirmen oder abhärten oder so. Aber das ändert nichts daran, daß gewisse Bedürfnisse für den Durchschnittsmenschen, naja, grundlegend sind und manche Bedrohungen schmerzhaft real.fehlgeleitet hat geschrieben:Wenn ich also aufhöre daran zu glauben, dass beleidigungen und bedrohungen mich wirklich verletzen können, lebe ich also glücklicher?
Ohne Geld hungerst du im Kapitalismus meist trotzdem, auch, wenn du nicht an Geld glaubst. Und ohne soziale Anerkennung fühlen sich die meisten Scheisse, und wenn sie sich für noch so unabhängig halten.fehlgeleitet hat geschrieben:ist es so wie mit flüchen, die erst wirken, wenn man an sie glaubt?
Worauf wolltest du jetzt hinaus?
Ah. Ich hab' dich komplett ɯnɹǝɥ ʇɹɥǝʞɹǝʌ verstanden.fehlgeleitet hat geschrieben:ich sage nicht, dass man durch das ignorieren von bestimmten bedürfnissen diese vollkommen neutralisieren kann. nur sich darüber zu ärgern macht es halt noch schlimmer
ich denke es ist eines diskordianers auch unwürdig, sich auf solche statuskämpfe zu reduzieren. ok mal zum spaß kann man ja mal mitmachen, aber ich finde diskordianer sollten nicht auf knopfdruck auf sowas anspringen.Bwana Honolulu hat geschrieben:Ah. Ich hab' dich komplett ɯnɹǝɥ ʇɹɥǝʞɹǝʌ verstanden.fehlgeleitet hat geschrieben:ich sage nicht, dass man durch das ignorieren von bestimmten bedürfnissen diese vollkommen neutralisieren kann. nur sich darüber zu ärgern macht es halt noch schlimmerOK, das ist dann natürlich 'ne viel sinnvollere Aussage. Und ja, ich denke schon, daß einem durch solche zusätzliche "Beeinflussung von außen" einfach die eigenen Defizite stärker bewusst werden. Oder daß bestimmte Bedürfnisse einfach auch überhöhr werden - wenn z.B. Sex plötzlich zur Prestigesache und zum Leistungssport wird und so.
mh ja dieses selbstverleihung von titel endet ja im schlimmsten fall mit einer eigenen religion.Bwana Honolulu hat geschrieben:"Unwürdig".![]()
Nee, ernsthaft, wir sind da irgendwie in 'nem gefährlichen Bereich: Einerseits sind wir Teil einer Bewegung, in der ein jeder automatisch erst mal Papst ist und man sich auch gern schon mal majeströse Titel selbst verleiht. Andererseits geht einem da durch die Alltäglichkeit vielleicht schnell das Bewusstsein für verloren, und dann fängt man an, sich tatsächlich auf die vermeintliche Autorität solcher Titel zu berufen und so. Fälle, wo halt das Stilmittel der Überidentifizierung nach hinten los geht...