Das Handbuch der Legion Discordia

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őĽ-5 [LD-HEG]
Tempelritter des Tempels der esoterischen Eris|Tempelritter des Tempels der esoterischen Eris|Tempelritterin des Tempels der esoterischen Eris
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Das Handbuch der Legion Discordia

Beitrag von őĽ-5 [LD-HEG] »

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Handbuch

V-1

Vorwort

Die Legion Discordia manifestiert sich

Heil Eris!
Die Zeiten sind dunkel.
Es herrscht Krieg.
Ein Krieg um Macht, um Kontrolle,- um Freiheit und Unabhängigkeit.
Dieser Krieg kennt keine Unbeteiligten.
Dieser Krieg findet vor deinen Augen statt, ob du dir dessen bewusst bist, oder nicht.
Du hast Teil an diesem Krieg.
Du bist eine Ressource, um die in diesem Krieg gekämpft wird.
Jeden Tag finden die Kämpfe dieses Krieges statt.
Diese Kämpfe finden vor deinen Augen statt.
Diese Kämpfe finden um deine Augen statt.
Wer deine Augen kontrolliert, kontrolliert dein Nervensystem.
Wer deine Emotionen kontrolliert, kontrolliert dein Nervensystem.
Wer deine körperliche Sicherheit kontrolliert, kontrolliert dein Nervensystem.
Wer dein Nervensystem kontrolliert, kontrolliert dein Bewusstsein.
Dein Nervensystem ist das Tor zu deinem Bewusstsein.
Die herrschenden und besitzenden Eliten k√§mpft an jeder Front, um der Kontrolle √ľber dein
Bewusstsein habhaft zu werden.
Sie k√§mpfen im Fernsehen, im Internet, in B√ľchern, in Zeitschriften, im Radio, auf Plakaten, in
ihren Geschäften, in ihren Parlamenten, in ihren Schulen, in ihren Universitäten, in ihren Kirchen,
Moscheen, Synagogen und Tempeln, in ihren Parteien, in ihren Jugendbewegungen und NGOs um
dein Nervensystem.
Sie wollen, dass der einzige Bewusstseinsinhalt, den du zulässt, der ist, den sie dir versuchen
einzuprogrammieren:
'Gehorche. Arbeite hart. Frage nicht nach dem Sinn dahinter. Verhalte dich ruhig. Leiste allen
Anweisungen folge. Kaufe. Konsumiere. Die Welt ¬ģ, die du siehst ist die einzig reale. Alle anderen
Realit√§ten sind krank, b√∂se, dekadent und unreal. Wenn du diese Realit√§t ¬ģ verl√§sst, geh√∂rst du nicht
länger zum Stamm und wirst verfolgt. Wir werden dich ausschließen aus unseren Freundeskreisen,
aus unseren Schulen, aus unseren Universitäten, aus unserer Wirtschaft, aus unseren Medien. Wenn
du nicht tust, was wir dir sagen, werden wir dich daf√ľr bestrafen.'
Dein kostbarstes Gut ist dein Bewusstsein. Aus deinem Bewusstsein stammen Traum und
Imagination. Aus deinem Bewusstsein stammen Ideen und Ideale. Aus deinem Bewusstsein stammt
deine Kreativität und deine Persönlichkeit. Du bist dein Bewusstsein!
Die Herrscher der Welt besitzen schon dein Bank-Konto, deine Kommunikation und deine Daten.
Sie können jederzeit ihr System verändern und sich mehr und mehr aneignen und dies gegen dich
benutzen.
Das Einzige, was sie sich nicht einverleiben können ist dein Bewusstsein. - Aber nur, wenn du es
besch√ľtzt und wenn du daf√ľr sorgst, dass andere Menschen sich ebenfalls befreien k√∂nnen und frei
bleiben können.
Freiräume schwinden in dieser Welt in zunehmendem Maße. Noch kannst du dich mit anderen
zusammenschließen, um zu kämpfen und Widerstand zu leisten. Wenn dir diese Möglichkeiten
genommen werden, wird es immer schwerer f√ľr dich, allein die Freiheit deines Bewusstseins zu
verteidigen.
Den Kampf um dein Nervensystem und dein Bewusstsein kannst nur du f√ľhren.
Die Mittel dazu sind vorhanden und stehen dir zur Verf√ľgung. Du musst sie nur nehmen und
anwenden lernen.
Da die Lage der Welt sich mit jedem Tag verschlechtert, ist es notwendig, deine Freiheit nach außen
zu tragen und anderen Menschen dabei zu helfen, zu verstehen, warum, wie und √ľber welche
Informationskanäle der Krieg um das Bewusstsein der Menschen stattfindet.
Nur wenn wir mehr und mehr Menschen die Möglichkeiten geben, ihr Nervensystem selbst zu
kontrollieren und sich kreativ auszudr√ľcken, kann die Welt zu einem angenehmeren Ort werden, an
dem alle Menschen in Freiheit und Frieden zusammen leben können.
Was hat das alles mit Discordianismus zu tun?
Unserer Meinung nach stellt discordianischer Aktivismus die letzte verbleibende Möglichkeit des
Aktivismus dar, der heute noch sicher und effektiv ist.
Discordianismus ist keine Ideologie. Der Discordianismus hat keine Organisation. Du kannst
nirgendwo beitreten.
Discordianismus bedeutet ontologische Anarchie, - die Anarchie, die Herrschaftslosigkeit deines
Bewusstseins.
Discordianismus bedeutet die Befreiung deines Bewusstseins von Inhalten, die andere dir, zum
Zweck der Kontrolle √ľber dich, einprogrammiert haben: Eltern, Kinderg√§rten, Schule,
Universtitäten, Arbeitgeber, Werbung, Medien, Freunde. Sie alle beeinflussen dich in irgendeiner
Weise, um dich zu einem funktionierenden Rad des Systems zu machen. Vieles von dem, was diese
Menschen dir einprägen ist sehr mächtig und wirkt auf sehr fundamentalen Ebenen deines
Bewusstseins. Vieles von dem, was diese Menschen dir einprägen wird zu deiner Ontologie, zum
Betriebssystem deines Bewusstseins, dessen du dir oftmals nicht bewusst bist.
Annahmen wie: 'Zeit verläuft linear.' 'Das Universum hat einen Anfang.' 'Der Staat sorgt sich um
mich.' 'Die Marktwirtschaft ist das einzig funktionierende System wirtschaftlicher und sozialer
Ordnung.' - verstecken sich in deiner Ontologie und beschränken dein Bewusstsein in der
M√∂glichkeit sich ein Bild von der Welt zu machen und dieses auszudr√ľcken.
Du fragst dich vielleicht, was daran schlimm sein soll. Oder welche Annahmen man denn noch √ľber
das Universum, Raum, Zeit, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft haben kann.
Es gibt ganze Kulturkreise, deren Ontologien andere sind. In diesen Kulturkreisen ist die
Indoktrination mit westlichem Gedankengut noch nicht vollständig abgeschlossen. Deshalb gibt es
z.B. in Indien immer noch sehr viele Menschen, die in einem Universum mit nicht-linearer Zeit
leben. Diese Menschen teilen die Annahme, dass Zeit zyklisch ist und sich bestimmte Raum-Zeit-
Konstellationen permanent, in bestimmten Zyklen wiederholen. Diese Sicht auf das Universum ist
nicht allein auf Indien beschränkt: In vielen anderen Kulturen, von den Maya bis nach Japan lassen
sich diese Bewusstseinsprogramme finden, die Menschen einen komplett anderen Zugang zur
Realität gewähren, als westliche Philosophie und Wissenschaft vorsehen.
Selbst die geschichtlichen Figuren, die unser westliches Weltbild geprägt haben, Platon und andere
fr√ľhe griechische und √§gyptische Denker und Philosophen z.B., teilten die Ansicht, dass Zeit
zyklisch ist und dr√ľckten dies in einem System aus, das als das platonische Jahr bekannt ist. Als das
Christentum allerdings als Staatsreligion des römischen Reiches etabliert wurde, haben wir dieses
Betrachtungsmodul allerdings dahingehend angepasst, dass wir mittlerweile fast alle in einem
Universum mit linearer Zeit leben. Damit wurden Auffassungen, wie das einmalige, gottgegebene
Leben, stetiger Fortschritt und die persönliche Unterordnung unter ein hierarchisches System von
Arbeit und Glaube zum Zweck der postmortalen Himmelfahrt, geschafffen.
Dies soll nur als Beispiel dienen, dir vor Augen zu f√ľhren, wie viele solcher Annahmen in deinem
Bewusstsein existieren und dich dazu programmieren, einem bestimmten Skript zu folgen. F√ľhre
dir vor Augen, dass auch innerhalb unseres Kulturkreises immer wieder ontologische Annahmen
gegeneinander ausgetauscht wurden. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Erde flach sei. Heute
geht man davon aus, dass die Erde rund ist. F√ľr viele Menschen war dies eine nicht-akzeptable
Aussage, weil sie unbewusst fest davon √ľberzeugt waren, wirklich auf einer Scheibe zu leben. F√ľr
sie war die M√∂glichkeit, dass die Erde eine Kugel ist, genau so unwahrscheinlich, wie f√ľr uns heute
eine Gesellschaft ohne Zwang und Gesetze. Mittlerweile hegen z.B. westliche Physiker, die sich mit
den Mechanismen der Quantenphysik auseinandersetzen, arge Zweifel an der Linearität von Zeit
und Raum, dennoch wird kein öffentlichkeitswirksamer Versuch unternommen, die Menschen in
der westlichen Welt dar√ľber und die Folgen, die dies f√ľr uns hat, aufzukl√§ren.
Nur du kannst dich selbständig umprogrammieren, um zu entscheiden, in welchem einem
Universum du leben möchtest.
Die Schranken deines Bewusstseins sind die Schranken deiner Welt.
Nimm deine Verantwortung wahr und befreie dein Nervensystem!
Nimm deine Verantwortung wahr und helfe anderen, ihr Nervensystem zu befreien!
Du bist wichtig! Du bist einzigartig! Du kannst deinen Teil der Veränderung der Welt leisten!
Ver√§nderung ist m√∂glich. Immer und √ľberall. Lass dir nicht erz√§hlen, dass du unbedeutend bist und
keinen Einfluss hast. Du hast einen enormen Einfluss auf alle Menschen in deinem Leben.
Sprich mit Menschen √ľber die Welt, die du dir w√ľnschst!
Mach deiner Familie und deinen Freunden klar, warum diese Welt möglich ist und rege sie an,
sich vor Augen zu f√ľhren, in welcher Welt sie leben wollen!
Die Programme, nach denen unsere Welt ¬ģ funktioniert wurden von Menschen geschaffen.
Du bist ein Mensch! Du kannst deine eigenen Programme schaffen!
Du kannst deine Welt umprogrammieren!
Schließ dich uns an und befreie dein Nervensystem!
Hör auf ein Konsument von Bewusstseinsinhalten zu sein und schaffe deine eigenen
Bewusstseinsinhalte!
Dein Geist und dein Bewusstsein sind die mächtigsten Waffen, die du hast!
Benutze sie!
Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Ewig Heil Discordia!
ő©-5 & őĽ-5
[Legion Discordia ‚Äď Heiliger Eristischer Geheimdienst]

I

Das 20-Punkte-Programm f√ľr die erfolgreiche Indoktrination
von Mitgliedern feindlicher Organisationen


Beispiel Scientology:
Schritt 1: Erkläre der Zielperson, dass Lord Xenu nur ein Angestellter von Eris ist und dass Sie am
Tag der universalen Verw√ľstung jeden pers√∂nlich Gold-√Ąpfeln wird, der nicht Ihrer Lehre anh√§ngt.
Ihre Angestellten zu f√ľrchten sei zwar besser als z.B. einen blauen Fl√∂ten spielenden
Kuhhirtenjungen und seine zwölf-jährige Freundin als Manifestation der transzendentalen
Immanenz der H√∂chsten Personlichkeit Gottes zu verehren, dennoch unbedingte Ausf√ľhrung des
eristischen Werkes auf Erden erforderlich sei, um die Göttin umzustimmen, um einen nicht wie
Josef K. Enden zu lassen...
Schritt 2: Mache der Zielperson klar, dass L. Ron Hubbard selbst ein Discordianer war, der mit der
Establierung von Scientology nur den Grund f√ľr eine eristische Invasion Terras bereiten wollte.
F√ľhre ebenfalls an, dass er [ja nunmal] nachweislich jahrelang zuvor dem OTO gedient hat.
Schritt 3: Nun ist es an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass, wer die wahre Glorifizierung von L. Ron
vorantreiben möchte, sich unbedingt auf deine Seite schlagen muss, um von dir die nötigen
ontologischen Tools zu erhalten, die notwendig sind, Scientology zu transzendieren und ihrem
eigentlichen Zweck √ľberf√ľhren zu k√∂nnen.
Schritt 4: Erkl√§re der Zielperson, dass du selbst Teil des Inneren Kreises der Organisation bist, f√ľr
die L. Ron im Geheimen gearbeitet hat. Sichere ihr/ihm einen Platz in diesem elitären Zirkel zu, um
sie/ihn Sicherheit f√ľr ihren/seinen n√§chsten Schritt zu suggerieren.
Schritt 5: Die Zielperson muss nun unbedingt augenblicklich entscheiden, ob sie die Wahrheit
kennen will oder weiterhin nur ein Zahnrad der Organisation derer, die nicht f√ľr die Erleuchtung,
sondern f√ľr den eristischen Kreuzzug bestimmt sind, sein m√∂chte.
Schritt 6: Mach der Zielperson klar, dass du ein großes Risiko auf dich genommen hast, um mit
ihr/ihm in Kontakt zu treten und dass das Entscheidungsfenster sich sehr bald schließen wird. Bitte
sie darum, Scientology zu verlassen und mit in das Hauptquartier der Ordens zu ziehen, den du zu
vertreten vorgibst. Diese Bitte wird abgelehnt werden. Da du aber bereits das unbewusste Gef√ľhl
der Dankbarkeit, ob der Gefahr in die du dich begibst, erzeugt hast und nun die Zielperson in die
Lage gebracht hast, deine Bitte auszuschlagen, wird es nun einfacher sein, die eigentlche
Entscheidung anzuregen, die du von deinem Target erwartest: Dann wenigstens in der Organisation
zu bleiben und weiterhin mit dir zusammen zu arbeiten.
Schritt 7: H√§ndige der Zielperson nun deinen Essay √ľber die transzendentalen Attribute von Eris
aus, indem du beschreibst, dass die einzig wirklich wahrnehmbare Kraft im Universum letztlich das
Chaos ist und dieses Chaos die unpersönlichen Manifestationen der Göttin sind. Der Essay endet
damit, dass jedem verziehen wird, diese alldurchdringende Wahrheit, ob der Indoktrination der Welt
durch die fiesen Illuminaten, nicht erkannt zu haben. Doch, dass jedem, der dieses offizielle
A‚ąīA‚ąī Dokument lie√üt, die M√∂glichkeit offen steht, jetzt zur√ľck auf den wahren Weg zu kommen
und trotzdem nicht sein soziales Umfeld aufgeben zu m√ľssen, das er sich in einer anderen
Organisation aufgebaut hat.
Schritt 8: Erwähne ganz beiläufig, dass Aleister Crowley seiner Zeit bereits Thetan-Therapien bei
seinen J√ľngern eingesetzt hat und L. Ron dieses Gimmick vermacht hat, um Scientology
glaubw√ľrdiger erscheinen zu lassen und dass der A‚ąīA‚ąī √ľber Tesla-Apparaturen verf√ľgt, die eine
wesentlich genauere Ausgabe der Thetan-Level-Daten ermöglichen und sie/ihn definitv von
ihrer/seiner inneren Anspannung befreien können.
Schritt 9: Nun erkläre der Zielperson, dass wir uns im Krieg gegen die fiesen Illuminaten befinden
und du daher vorsichtig sein musst, mit wem du √ľber derartige Angelegenheiten sprichst. Dies wird
sie dazu bewegen, dir √ľberaus dankbar zu sein und um dein Vertrauen zu werben.
Schritt 10: Beende die Konversation damit, indem du erklärst, dass du zu der Göttin beten wirst,
dass sie/er diese Möglichkeit wahrnimmt, endlich nach ihrem/seinem Potential zu leben und in den
inneren Kreis des Ordens zu treten.
Schritt 11: Lass dir die Kontaktinformationen der Zielperson [handschrifltich!] geben [die du
nat√ľrlich schon hast, da der Geheimdienst sie/ihn seit Tagen beschattet], um die Impression zu
erzeugen, du arbeitetest auf der Basis von 'Permission-Based Marketing'. Frage sie/ihn danach,
wann es ihr/ihm recht ist, sich das nächste Mal zu treffen und versichere, dass du dich melden wirst,
nachdem du R√ľcksprache mit dem dir vorstehenden Ordens-Offizier gehalten hast.
Schritt 12: Treffe dich nach einer Weile wieder mit deinem Target und lass sie/ihn wissen, dass es
leider nicht sehr gut um sie/ihn bestellt sei. [Du wei√üt nat√ľrlich auch, dass sie/er die Informationen,
die du ihr/ihm bei eurem letzten Treffen gegeben hast, bereits an seine Organisation weitergegeben
hat.] Der Orden zweifele an ihrer/seiner Determination und es sei nötig sich einer eingehenden
Pr√ľfung zu unterziehen, andernfalls magische Mittel eingesetzt w√ľrden, um sie/ihn in den Wahnsinn
zu treiben, da bereits zu viele Informationen preisgegeben worden seien, um sie/ihn damit
unbehelligt leben zu lassen. Sage, dass du keine Möglichkeit hast, diese Entscheidung zu
beeinflussen, doch versichere auf der Grundlage deiner persönlichen Erfahrung, dass den Adepten
100%iges Vertrauen geschenkt werden kann und somit kein Grund zur Sorge bestehe, solange sie/er
keine Pl√§ne habe oder bereits Schritte unternommen hat, die ihr/ihm zur Verf√ľgung gestellten
Informationen gegen den Orden zu verwenden oder nur vorzugeben, mit ihm zu kooperienen.
Schitt 13: Nenne der Zielperson Datum, Ort und Zeitpunkt des angesetzten Treffens und
verabschiede dich mit mitleidsvollem Blick.
Schritt 14: Am Tag der Entscheidung wird die Zielperson am vereinbarten Treffpunkt erscheinen.
Zeige ihr/ihm einen Diavortrag √ľber die Machenschaften der Illuminaten und wie sie bereits alle
bestehenden spirituellen Organisationen (inkl. Scientology) penetriert haben, wie sie die
bestehenden Weltreligionen geschaffen und propagiert haben und wie gefährlich die Lage derzeit
ist, da sie planen in der Zeit universalen Wandels um das Jahr 2012 das Eschaton zu
immanentisieren .
Schritt 15: Zähle nun die erfolgreichen Schritte auf, die der Orden gegen die fiesen Illuminaten
unternommen hat und kn√ľpfe das zuk√ľnftige Gelingen solcher Sabotage-Akte an ihre/seine
Teilnahme der Aktivitäten des Ordens.
Schritt 16: F√ľhre nun zusammen mit den anderen anwesenden Magiern das kleine bannende
Pentagram-Ritual durch, um 'den schlechten Einfluss und die negativen Energien' die die Zielperson
noch vom seinem Aufenthalt in der Scientology mit sich herumträgt, zu beseitigen.
Schritt 17: F√ľhre das Target nun in einen [noch dunkleren Raum] indem laut Le sacre du printemps
von Strawinski läuft. Projiziere an eine Wand des Raumes Bilder von archetypischen Vaterfiguren,
die im Wechsel mit Bildern von bekannten M√∂rdern, Diktatoren und Sekten-Anf√ľhrern laufen,
deren Bildunterschriften darauf hinweisen, dass es sich dabei um Adepti-Primi der Illuminaten
handelt. Dies wird in ihr/ihm tiefste Ablehnung gegen die vertrocknete Organisation von
Scientology hervorrufen, dessen Mitlgliedsschaft sie/er nun als verlagerte Sublimierung seiner
Vater-Komplexe erkennt.
Schritt 18: Gehe nun in Begleitung der anderen Magier langsam auf das Target zu und lass sie/ihn
den Eid [den du vorher, unter Ber√ľcksichtigung von graphologischer, physiognomischer und
rhetorischer Analyse der Zielperson, auf sie zugeschnitten hast] schwören.
Schritt 19: Verleihe dem Target ihren/seinen [vorläufigen] Ordensnamen und ihr/sein Gewand und
spreche ihr/ihm den Status des Neophyten zu.
Schritt 20: Nun händige dem neuen Ordensmitglied die Literatur aus, die es in einer vorgegebenen
Zeitspanne studiert haben muss und weise sie/ihn darauf hin, wie gl√ľcklich du mit ihrer/seiner
Entscheidung bist, nun endlich in Freiheit zu leben. Gratuliere ihr/ ihm zum Nichtgeburtstag und
begleite sie/ihn zur T√ľr, deren Durchschreitung sie/er nun als den Austritt aus dem eristischen
Geburtskanal erleben wird.
Herzlichen Gl√ľckwunsch!
In der n√§chsten Folge: Instruktionen f√ľr das erfolgreiche Indoktrinieren von Hare Krishnas

II

Das Demonstrationsrecht als Unterdr√ľckungsmechanismus
demokratischer Systeme


'Artikel 8
(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne
Waffen zu versammeln.
(2) F√ľr Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines
Gesetzes beschränkt werden.' - Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

So oder so ähnlich finden wir das Demonstrationsrecht in jeder Verfassung demokratischer Staaten.

Warum?

Demonstrationen zu legalisieren ist ein cleverer Trick um Menschen zu √ľberwachen.
Bei einer Demonstration sind immer Polizisten anwesend. Diese filmen die Demonstranten um so,
dem Geheimdienst Informationen zukommen zu lassen, die es ermöglichen, anders denkende zu
identifizieren und zu √ľberwachen.
Des Weiteren können die Demonstranten durch das laute Rufen von Schlachtrufen und Parolen
ihren Unmut kund tun. So wird verhindert, dass sich aus dem Unmut Frust und aus dem Frust
revolutionäre Ideen und Energien entwickeln, welche sich sonst, wie in nicht-demokratischen
Systemen, in Rebellion, Terrorismus, Boykott und √Ąhnlichem ausdr√ľcken.
Die Demonstranten haben also das GEF√úHL/die ILLUSION etwas getan zu haben, den ignoranten
Politikern und der Staatsgewalt die Missstände entgegen geschriehen zu haben, und dass diese
diesen Aufschrei der Empörung nun unmöglich ignorieren können.
Tatsächlich hört sich kein Politiker diese Forderungen an, da die Menschen, welche diese stellen,
keine Bedrohung mehr darstellen, da sie ihre Energie ja bereits auf der Demo verpulvert haben.
Diese naive Annahme setzt allerdings den Grundgedanken voraus, dass 'Politiker' in der Lage
w√§ren, Macht auszu√ľben. Daher bedient man sich eines weiteren Kniffs, n√§mlich dem, in gr√∂√üere
Demonstrationen Vertreter kleinerer Parteien (die Linke/ die Gr√ľnen) einzuschleusen, um das
Gef√ľhl der Erreichbarkeit jener Personen und der Beeinflussung des politischen Willens dieser,
durch den Akt des Demonstrierens zu bewirken.
Bei kleineren Demonstrationen eher unbedeutenderer Gruppen, wie der 'Antifa' dient dieses
Spektakulum ebenfalls dazu, die in diesen Verbänden noch vorhandenen rebellischen Energien zu
nutzen, um genau diese Gruppen zu kriminalisieren. (Der V-Mann in der ersten Reihe..)
Wenn man derart in die Falle der Staatsgewalt getappt ist, dient beispielsweise das Anwenden von
Gewalt zur 'Verteidigung' lediglich dazu, den zust√§ndigen Richter davon zu √ľberzeugen, dass der
Treffpunkt der involvierten Gruppen doch besser personell und informationstechnisch beobachtet
werden sollte.
Und auch der Geheimdienst (in diesem Fall der Verfassungsschutz) ist den Demonstranten dankbar
f√ľr die ERLEICHTERUNG ihrer √úBERWACHUNGSAUFGABEN, welche bei einer
Demonstration gleichfalls das Informations-Update √ľber bereits registrierte politsche Gegener, die
auf diesem Event gespottet werden können, umfasst. Gleichzeitig lässt sich durch die öffentliche
Ansammlung all derer, die mit irgendetwas nicht einverstanden sind, das gesellschaftliche Level
m√∂glichen zivilen Ungehorsams f√ľr den Fall der Implementierung der Notstandsgesetze ablesen.
War man blöd genug auf eine derartige Veranstaltung zu gehen, so heißt das darauf folgende
Fernbleiben von √§hnlichen Veranstaltungen f√ľr den Geheimdienst entweder, dass man nun im
Underground die 'Very-Big-Raushole' plant oder sich zur Ruhe gesetzt hat und nun also Target f√ľr
Informationsbeschaffungsma√ünahmen √ľber die Gruppe in der man zuvor t√§tig war, ist.
In der √Ėffentlichkeit dienen Demonstrationen dazu, einen inneren Feind greifbar zu machen und
jenem das Nicht-Gelingen irgendwelcher innenpolitischer Pl√§ne derer, die da f√ľr derartige
innenpolitische Pläne verantwortlich sind [oder als solche gezeichnet werden], verantwortlich zu
machen. Dies treibt einen noch größeren Keil zwischen Demonstranten und Gesellschaft und lässt
also das letzte Bisschen Triebkraft im 'öffentlichen Diskurs' versickern.
Auf der anderen Seite, dienen solche Inszenierungen dazu, jene, die sich aus welchen Gr√ľnden auch
immer, nicht daran beteiligen, im Glauben zu lassen, dass es 'schließlich jemanden' gäbe, der 'etwas'
gegen die wahrgenommenen Missstände tut.
Die subjektiv wahrgenommene Unf√§higkeit, Ver√§nderung herbeizuf√ľhren, l√§sst den Einzelnen
immer mehr zu der Erkenntnis gelangen, dass Ver√§nderung √ľberhaupt nicht m√∂glich sei und dass
Assimilation der einzige Weg zu einem gl√ľcklichen und erf√ľlltem Leben ist.
In der nächsten Folge: Alternative Energie-Anbieter

III

Guerilla-Ontologie/Ontolo-Guerilla

'There is no complete theory of anything.'
Roberta Antonia Wilson

Diskordianische Realitätsentfremdung kann viele Formen annehmen. Jedes Medium kann genutzt
werden, um kognitive Dissonanz hervorzurufen. Das Ziel sollte stets sein, so viel Absurdität im
Bewusstseins des Targets zu produzieren, dass tiefere, im Alltag des Targets brachliegende
Schaltkreise angesprochen und aktiviert werden oder in ihrer Programmierung zielf√ľhrend
verändert werden.
Die Qualtit√§t von ontologischer Kriegsf√ľhrung kann nur daran gemessen werden, wie stark und
produktiv die hervorgerufene nervöse Aktivität im Target letztlich ist. Viele denkbare Szenarien und
Aktionen sind kreativ und am√ľsant, aber nicht weit genug in ihrem Angriffswinkel. Sie sprechen
oftmals nur den Konsumenten, den W√§hler, den B√ľrger, den Intellektuellen ‚Äď aber selten den ganzen
Menschen an. Häufig ist der gewählte Content einfach nur politischer Natur und macht sich dadurch
selbst zu nicht mehr als kreativer und intelligenter Propaganda.
Der Unterschied zwischen ontologischer Guerilla und politscher Propaganda ist ganz einfach der,
dass bei ontologischer Kriegsf√ľhrung die Tiefe der angestrebten Ver√§nderung wesentlich gr√∂√üer und
die Art und Weise der Erkenntnisgewinnung des Targets deutlich individueller und kreativer ist und
ungelenkter stattfindet als bei gewöhnlicher Propaganda, die nur in speziellen semantischen
Schaltkreismodulen √ľberhaupt zu wirken vermag.
Um diesen Unterschied deutlich zu machen, schadet es nicht, ein wenig genauer auf die Begriffe
Bewusstsein, Ontologie, Propaganda und Guerilla einzugehen und sich vor Augen zu f√ľhren,
welche Ebenen des Bewusstseins von einzelnen zur Verf√ľgung stehenden Tools angesprochen
werden k√∂nnen und wie man dies am besten f√ľr globale oder regionale Bewusstseinsver√§nderung
einsetzen kann.
Bewusstsein:
Eine allgemeing√ľltige Definition von Bewusstsein kann hier nicht vorgenommen werden, da die
epistemologischen Positionen der unterschiedlichen psychologischen, philosophischen,
medizinischen, biologischen, physikalischen und soziologischen Schulen, Lobbies und Lagern so
differierende Ansichten und Vorstellungen zum Inhalt haben, dass es unmöglich ist, die einzelnen
Standpunkte hier adäquat zu reproduzieren.
Sechs unterschiedliche Ebenen der Betrachtung des Begriffs sollen hier kurz wiedergegeben
werden:
1. 'Bewusstsein als ‚Äěbelebt-sein‚Äú oder als ‚Äěbeseelt-sein‚Äú in verschiedenen Religionen oder als
die unbegrenzte Wirklichkeit in mystischen Strömungen.'
2. 'Bei Bewusstsein sein: Hier ist der wachbewusste Zustand von Lebewesen gemeint, der sich
unter anderem vom Schlafzustand, der Bewusstlosigkeit und anderen
Bewusstseinszuständen abgrenzt. In diesem Sinn lässt sich Bewusstsein empirisch und
objektiv beschreiben und teilweise eingrenzen. Viele wissenschaftliche Forschungen setzten
hier an; insbesondere mit der Fragestellung, inwieweit das Gehirn und das Bewusstsein
zusammenhängen.'
3. 'Bewusstsein als phänomenales Bewusstsein: Ein Lebewesen, das phänomenales
Bewusstsein besitzt, nimmt nicht nur Reize auf, sondern erlebt sie auch. In diesem Sinne hat
man phänomenales Bewusstsein, wenn man etwa Schmerzen hat, sich freut, Farben
wahrnimmt oder friert. Im Allgemeinen wird angenommen, dass Tiere mit hinreichend
komplexer Gehirnstruktur ein solches Bewusstsein haben. Phänomenales Bewusstsein ist als
so genanntes Qualiaproblem eine Herausforderung f√ľr die naturwissenschaftliche
Erklärung.'
4. 'Bewusstsein als gedankliches Bewusstsein: Ein Lebewesen, das gedankliches Bewusstsein
besitzt, hat Gedanken. Wer also etwa denkt, sich erinnert, plant und erwartet, dass etwas der
Fall ist, hat ein solches Bewusstsein. Es ist als Intentionalitätsproblem eine Herausforderung
f√ľr die naturwissenschaftliche Erkl√§rung.'
5. 'Bewusstsein des Selbst und seiner mentalen Zustände: Selbstbewusstsein in diesem Sinne
haben Lebewesen, die nicht nur phänomenales und gedankliches Bewusstsein haben,
sondern sich auch dar√ľber im Klaren sind, dass sie ein solches Bewusstsein haben. Dieses
Selbstbewusstsein ermöglicht somit ein Bewusstsein von sich selbst als Individuum. Man
trifft es bei Menschen und rudimentär bei einigen anderen Säugetieren an.'
6. 'Individualit√§tsbewusstsein besitzt, wer sich seiner selbst und dar√ľber hinaus sich seiner
Einzigartigkeit als Lebewesen bewusst ist und die Andersartigkeit anderer Lebewesen
wahrnimmt.'
Stattdessen präsentieren wir hier kurz eine Arbeitshypothese zum Thema 'Bewusstsein'.
(Der Interessierte Leser sei auf die diversen Einf√ľhrungen in die Psychologie und Philosophie
verwiesen, um sich selbst einen √úberblick √ľber den ideologischen Basar der sich unter dem Banner
'Bewusstsein' versammelt, zu machen.)
Bewusstsein scheint an das Phänomen des Existierens als solches gekoppelt zu sein, zumindest
empfinden wir ,die Legion Discordia, dies so, weil wir der Meinung sind, wir existierten,- was in
unserem Sprachgebrauch in etwa so viel bedeutet, als dass es mindestens zwei Punkte innerhalb des
Raum-Zeit-Kontinuum geben muss, damit A sich von Nicht-A unterscheiden kann, um als separat
wahrgenommenes Etwas sein zu können.
Bewusstseins scheint selbst gestalterisch tätig werden zu können, selbst wenn dies nur durch von
ihm durchgef√ľhrte Beobachtung stattfindet.
Seit dem Doppelspaltversuch ist die Rolle des Beobachters in das Bewusstsein von Physikern
getreten, was vollkommen andere Erklärungen fordert, als die lineare, newtonsche Logik, die vor
der Quanten-Revolution Anwendung fand, bereitstellen kann. Der Beobachter stellt also eine
wesentliche Funktion des Bewusstseins dar, l√§sst aber f√ľr sich genommen keine weiteren Schl√ľsse
auf weitere Merkmale des Phänoms des Bewusstseins zu.
Weiterhin ist zu beobachten, dass alle Menschen einen Sinn von Identität 'haben', den sie in der
Regel mit körperlichen, geistigen/mentalen oder psychischen Zuständen verbinden. Aus der
Neigung zu gewissen Zuständen entstammt normalerweise die Überzeugung der Beschaffenheit des
Bewusstseins die das Individuums hegt. Den wenigsten Primaten ist bewusst, dass sie die
Möglichkeit haben, die Identifikation mit verschiedenen Zuständen ihrer Existenz zu
transzendieren, um anstatt ihren Zustand zu bestätigen, ihre Existenz und somit ihr Bewusstsein,
frei von der Interferenz mit einem interpretierendem Programm beobachten zu können.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Bewusstsein sich verschiedenster Energie- und Signal-
Arten bedient. Genauer gesagt, scheint die Realit√§t ¬ģ selbst Bewusstsein zu sein und verh√§lt sich
gemäß dem Programm, das wir benutzen, um mit ihr in Verbindung zu treten und mit dem wir ihre
Vielfalt zensieren.
Das Schaltkreismodell von Timothy Leary erlaubt es, abstrakte Programme konkret anzusprechen
und zu modulieren. 'Unter einem Neuronalen Schaltkreis versteht Timothy Leary ein
‚ÄěBasisprogramm‚Äú der menschlichen Psyche, das bestimmte Aspekte des Verhaltens steuert. Die
Bezeichnung r√ľhrt von seiner Annahme her, dass diese Verhaltensmuster und Wahrnehmungsarten
in bestimmten Regionen des Gehirns beheimatet seien, und somit letztlich auf Neuronalen
Erregungskreisen basieren.'
Auf dem Gebiet der psychologischen und neurologischen Forschung finden gerade sehr interessante
Versuche statt, die andeuten, dass Axiome, die bisher innerhalb der akademischen Forschung zum
Begriff Bewusstsein galten, demnächst öffentlich revidiert werden könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Frage nach der menschlichen Näherung an die Realität,
sich gegenwärtig so beantworten lässt, dass unser Instrumentarium die Fähigkeit besitzt, selbst
referentiell Strukturveränderungen zu bewirken: Man kann reproduzierbar beobachten, dass sich
menschliche Nervensysteme je nach Art der angewandten Ontologie und der Praxis der
Wahrnehmung (Fokus/Streuung; Konzentration/Kontemplation;...) plastisch verändern (lassen). Die
Implikationen dieser Forschung sind fundamental, gerade wenn es um die Arbeit von Korzybski ,
Leary und Wilson geht. Der Forschungszweig der Neuro-Plastizität untersucht z.B. erfolgreich die
Wechselwirkung zwischen Ontologie, Wahrnehmungsfiltern und emotionalen Reaktionen und der
physischen Beschaffenheit unseres Gehirns und Körpers. Und da diese Zusammenhänge
zufriedenstellend herausgestellt werden können, heißt dies im Umkehrschluss, dass die Bedeutung
der Arbeit von Korzybski in Zukunft wesentlich zunehmen wird und dass die Richtung die damit
eingeschlagen wurde definitiv konstruktiv und lohnenswert ist.
Die von Korzybski geforderte Faktizität der Wahrnehmung ist, unserer Meinung nach, letztlich
vergleichbar mit der Praxis diverser Meditationstechniken, als quasi linguistische Verlängerung des
kontemplativen Zustands der Meditation. In der taoistischen Kontemplation z.B. oder der Zen-
Meditation wird versucht, den Zustand prä-sprachlicher Erfahrung zu kultivieren. Was die
gegenwärtige Forschung der Psychologie und ihrer benachbarten Disziplinen nun also bestätigt, ist
der gesundheitsfördernde Aspekt dieser Art der Näherung an die Realität, verglichen mit im Westen
konventionellen Methoden der Wahrnehmung und Sprache. Da die Ergebnisse dieser Forschung
zeigen, dass sowohl psychische als auch körperliche Gesundheit durch diese Praktiken hergestellt
und erhalten werden kann, wird klar, dass die Sprachphilosophie von Korzybski auf einem viel
fundamentaleren Level wirkt (!), nämlich auf dem Level von reinem Bewusstsein.
Der Gebrauch von E-Prime z.B. oder anderer Versuche, die Korzybskis Philosophie in angewandte
Sprache zu verwandeln, f√ľhren z.B. laut Robert Anton Wilson, Timothy Leary u.a. zu einem
ges√ľnderen Umgang mit der Realit√§t im Allgemeinen und Wahrnehmung, Wissen und Sprache im
Speziellen. Was also gerade in der psychologischen Forschung passiert ist, dass diesen Aussagen
eine Grundlage bereitet wird, die ihre √úberpr√ľfung einerseits m√∂glich macht und gleichzeitig zeigt,
dass diese √úberpr√ľfung zur Best√§tigung der von oben genannnten Autoren getroffenen Aussagen
f√ľhrt.
Dies erlaubt uns, selbst im Bereich der Deprogrammierung von Bewusstsein tätig zu werden und
eigene Programme zu erstellen, die entweder zur persönlichen Anwendung oder zur ontologischen
Kriegsf√ľhrung benutzt werden k√∂nnen.
Ontologie:
'Most people live in a myth and grow violently angry if anyone dares to tell them the truth about
themselves.'
Bob A. Wilson
Der Begriff der Ontologie entzieht sich ebenso wie der Begriff des Bewusstseins einer allgemeinen
Definition. Vielmehr lassen sich hierunter eine Sammlung von Fragen zusammenfassen, die
ihrerseits Antwort-Kataloge produzieren, die wir als das primäre Betriebssystem des Bewusstseins
bezeichnen können.
'Wer bin ich?', 'Was ist der Mensch?', 'Hat die Welt einen Anfang? 'Gibt es Eris?'
Prinzipiell jede Frage an die Realit√§t ¬ģ f√ľhrt zu einer Antwort, die wir unter der Zuhilfenahme von
Messwerkzeugen und √úberzeugungen, produzieren. Oder f√ľr den Fall, dass Messwerkzeuge und
√úberzeugungen nicht von der Mehrheit der Menschen eines geschlossenen Systems geteilt und
daher verfolgt werden, f√ľhren jene Fragen zu dem Wunsch nach der Realit√§t einer gew√ľnschten
Antwort (Glaube).
Genau diese (zumeist unbewussten) Überzeugungen und die von uns zur Bestätigung eben dieser
maßgeschneiderten Mess- und Beobachtungs-Instrumente bilden unsere ontologischen Programme.
Genau diese versuchen wir in den Targets von Operation Mindfuck, ontologischer Guerilla, Culture
Jamming, Adbusting etc. zu aktivieren und re-/de-programmierbar zu machen. (Ontologischer
Anarchismus und Diskordianismus akzeptieren und wollen keine RE-Programmierung von
Individuuen, die nur der Reproduzierung gew√ľnschter Zust√§nde und Handlungen ist, sondern eine
DE-Programmierung, die es dem Individuum erlaubt immer selbstständiger in seinem Denken,
F√ľhlen und Handeln zu werden.)
Die Deprommarierbarkeit stellt sich ein,wenn ein gewisser neuro-linguistischer Zustand, die
kognitive Dissonanz, im Target hergestellt wurde. Die Psychologie definiert die kognitive
Dissonanz als 'sowohl die Nicht√ľbereinstimmung bzw. Unvereinbarkeit zwischen verschiedenen
Wahrnehmungen, Meinungen oder Verhaltensweisen als auch die daraus abgeleitete Spannung (z.B.
ein Unlustgef√ľhl).' Dieses Unlustgef√ľhl ist es, das es zu produzieren gilt, um ein Target empf√§nglich
f√ľr Deprogrammierung zu machen, denn das durch die Inkongruenz zwischen Erfahrung und
√úberzeugung aufgetretene Gef√ľhl verursacht eine starke Motivation 'nicht miteinander
√ľbereinstimmende kognitive Elemente zu vermeiden', d.h. diese Erfahrung so schnell wie m√∂glich
zu kanalisieren und zu neutralisieren. An dieser Stelle ist die Frage berechtigt, ob eine
Kanalisierung bewusst beeinflusst werden kann, um anschließend dennoch zu einer freien, dem
Individuum und seinen Erfahrungen gem√§√üen Erkl√§rung der Realit√§t ¬ģ zu dienen, die ihm
daraufhin größere persönliche Freiheit schenkt, als vor der Dissonanzerfahrung.
Durch die intelligente Erstellung und sorgf√§ltige praktische √úberpr√ľfung ontologischer Tools, die
immer nur grobe Richtungen ansprechen und niemals fertige Antworten liefern, ist eine nicht
unbeachtliche Beeinflussung gegeben, die sich in der Erfahrung der Autoren dennoch so auswirken
kann, dass z.B. das kritische Reflexionsvermögen eines Targets im ganzen aktiviert werden kann,
ohne dass bestimmte Bilder geprägt werden. Dadurch ist es möglich Targets nach und nach durch
die kontinuierliche Anpasssung der angewandten ontologischen Tools immer selbstständiger werden
zu lassen. Diese neu gewonnene Freiheit f√ľhrt h√§ufig dazu, dass ehemalige Targets selbst zu
Befreiern anderer Nervensysteme werden wollen und sich ihrerseits Gedanken darum machen, wie
sie kognitive Dissonanz zu diesem Zweck in ihrem Leben einsetzen können.
Hierin liegt der Hauptunterschied zwischen ontologischer Kriegsf√ľhrung und Propaganda,- die als
ein absichtlicher und systematischer Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren
und Verhalten zu steuern, um die Erzeugung einer vom Propagandisten erw√ľnschten Reaktion
herbeizuf√ľhren, definiert werden kann.
Propaganda wirkt wesentlich oberfl√§chlicher und unverl√§sslicher als ontologische Kriegsf√ľhrung,
da sie nicht in der Lage ist, bewusst eine kognitive Dissonanz auszul√∂sen. Dies r√ľhrt daher, dass die
Konzeption von politischer Propaganda z.B. von Menschen mit politischen Ambitionen benutzt
wird. D.h. sie spricht von vornherein einen sehr kleinen Teil der menschlichen Existenz an, den sie
dann auch noch konkret formen möchte. Dadurch tritt zum Einen Widerstand im Mind des Target
auf - zum Anderen ist die Propaganda blo√üe Information, die f√ľr sich genommen keine
synergetischen Qualitäten besitzt, um sich zu entwickeln und zu verbreiten. -Nicht sonderlich
hilfreich, wenn es darum geht Menschen die Werkzeuge f√ľr ihre Befreiung zu geben. Alles, was
dadurch verbreitet werden kann, ist eine immer fehlerhaftere Kopie der originalen Information.
Die Technik der Propaganda allein eignet sich demnach also nicht, um Veränderungen im
Bewusstsein hervorzurufen, die weitergehen, als einen Bewusstseinsinhalt gegen einen anderen zu
tauschen. Doch genau das sollte das Ziel von ontologischer Kriegsf√ľhrung sein: Dem Target die
Möglichkeit zu geben, sich selbst von seinen Fesseln der Programmierung zu befreien, indem man
ihm Tools an die Hand reicht, die sein Alltagsbewusstsein √ľberladen. Denn in diesem Zustand von
informational overflow ist es m√∂glich, Impulse f√ľr eine Deprogrammierung des Targets zu geben.
Denn nur durch die dadurch entstehende Autonomie auf der Seite des Targets ist der Eingriff in
seine Realit√§t √ľberhaupt gerechtfertigt.
Die Eingriffe sollten einer gewissen Taktik des Krieges folgen, die f√ľr gew√∂hnlich als 'Guerilla'
bezeichnet wird.
Wikipedia informiert uns √ľber diesen Begriff folgenderma√üen:
'Das Wort ‚ÄěGuerilla‚Äú bezeichnet eine milit√§rische Taktik: kleine, selbstst√§ndig operierende
Kampfeinheiten, welche die taktischen Zielsetzungen der Armeef√ľhrung, meist im Hinterland des
Gegners unterst√ľtzen und dabei au√üerhalb ihrer Kampfeins√§tze nicht als Soldaten erkennbar sind.
Zur Guerillataktik gehören "nadelstichartige" militärische Operationen, die den Gegner nicht
vernichten, sondern zerm√ľrben sollen. (...) Beim Guerillakampf handelt es sich um eine "Waffe der
Schwachen" gegen einen milit√§risch, vor allem milit√§rtechnologisch √ľberlegenen Gegner.
Voraussetzung f√ľr einen Guerillakampf ist die fehlende Hoffnung der Bev√∂lkerung, ihre politischen
und sozialen Forderungen mit politischen und rechtlichen Mitteln erreichen zu können, wie dies in
einer Diktatur oder einem von einer fremden Macht besetzten bzw. dominierten Land der Fall ist.'
F√ľr den gew√∂hnlichen Bewohner eines judeo-christlich zivilisierten Territoriums, d√ľrfte dieser
letzte Satz eine ziemlich adäquate Beschreibung seiner Situation und seiner Möglichkeiten in Bezug
auf die Machtstrukturen in seiner direkten Umgebung und den Medien, die diese f√ľr sich nutzen,
um ihre Herrschaft Aufrecht zu erhalten, sein.
Ein diskordianischer Aktivist, der die Existenzberechtigung der globalen Herrschaftsstukturen in
Frage stellt, sollte sich stets bedeckt halten und darauf achten, mit seinen Aktionen keine
Aufmerksamkeit auf seine Person zu lenken, um Repression zu entgehen. Auch wenn Verfassung
und Gesetze B√ľrgern in Staaten wie der BRD garantieren sollen, dass ihre pers√∂nliche Freiheit
gesch√ľtzt ist und bleibt, verh√§lt sich die Realit√§t oftmals so, dass Staaten von ihrem Gewaltmonopol
Gebrauch machen, wenn sie eben dieses in Frage gestellt sehen. Bill Talen a.k.a Rev. Billy von der
Church of Stop Shopping in New York beispielsweise, benutzt ein Programm ontologischer
Kriegsf√ľhrung, dass in den USA verfassungsrechtlich komplett abgesichert und legal ist und wird
dem zu trotz jedes Mal nach Beendigung öffentlich wirksam verhaftet. Wenn ein Staat die
Notwendigkeit versp√ľrt, sich gegen einen empfindlichen Angriff von Innen zur Wehr zu setzen
greift er f√ľr gew√∂hnlich, auch gegen seine eigene juristische Grundlage, zu Handlungen, die ihm
eigentlich strengstens untersagt sind. In der Regel handelt es sich um temporäre Festsetzung von
Aktivisten, zum Zweck medialer Wirksamkeit. B√ľrgern soll das Bild eingepr√§gt werden, dass wenn
sie endlich aufstehen, zu ihren Fenstern gehen, sie öffnen und schreien: 'I am mad as hell and I
won't take it anymore!' - die Staatsgewalt sie daf√ľr Verfolgung und Folter aussetzt.
All dies verdeutlicht, warum es also im Sinne ontologischer Kriegsf√ľhrung ist, sich der Guerilla-
Taktik zu bedienen. Kurz, schnell, leise, unauffällig und dennoch kommunikativ wirksam. An dieser
Stelle ist Quantität ein sehr geschätzter Faktor. Denn viele kleine Botschaften werden auch zu
einem großem Bild.
'The path up is the path down. The way forward is the way back. The universe inside is outside but
the universe outside is inside.'
R. A. Weasel
Nan-in, ein japanischer Meister der MEJI-Zeit (1868 bis 1912), empfing den Besuch eines Universit√§tsprofessors, der etwas √ľber Zen erfahren wollte. Nan-in servierte Tee. Er goss die Tasse seines Besuchers voll und h√∂rte nicht auf, weiterzugie√üen.
Der Professor beobachtete das √úberlaufen, bis er nicht mehr an sich halten konnte. "Es ist √ľbervoll. Mehr geht nicht hinein!"
"So wie diese Tasse", sagte Nan-in, sind auch Sie voll mit Ihren Meinungen und Spekulationen. Wie kann ich Ihnen Zen zeigen, bevor Sie Ihre Tasse geleert haben?"
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