Effizient und diskordianisch?

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Effizient und diskordianisch?

Beitrag von fehlgeleitet »

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass Menschen die Wert auf Effizienz legen noch mehr auf Verschleiss fahren als alle anderen. Also wer versucht seine Zeit effizient zu nutzen bekommt auf Dauer nen Burnout. Andrerseits bleibt einfach immer weniger Zeit das zu tun was man möchte oder wenigstens eine EntschĂ€digung dafĂŒr zu erhalten, was man tagtĂ€glich so alles leisten soll.

Je straffer der eigene Zeitplan, desto intoleranter reagiert man auf jeden Fall auf Störungen. Und das beisst sich halt mit einer diskordianischen Einstellung. Andrerseits ist es faktisch nunmal so, dass man sich nicht aussuchen kann, wann man die blöden Pflichten erledigen soll.
Ganz zu schweigen von Beziehungen, die sich einfach nicht nach Zeitplan entwickeln wollen.

Wer hat ne Lösung fĂŒr das Problem?
"Die Lehre vcn Marx ist allmÀchtig, weil sie wahr ist" (Lenin)

"Ideologiekrtiker setzen alle Hebel in Bewegung, um die Leute davon abzubringen, an eine jĂŒdisch-bolschewistische Weltverschwörung zu glauben; wir derweil arbeiten an eben dieser." (Marlon Grohn)
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41D5K1N6
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von 41D5K1N6 »

Die Lösung stellt sich - zumindest fĂŒr dieses Problem, und auch nur fĂŒr mich - ziemlich einfach dar.

Fangen wir zunĂ€chst damit an, die Problemstellung genau zu untersuchen: Dabei fĂ€llt auf, dass der Kernpunkt des Problems die menschliche Disposition gegenĂŒber Leistung (P = ΔE/Δt !!) ist und damit Dinge, die die Zeit, Energie und unser Bewusstsein betreffen. Damit sollte auch schon klar sein, dass wir zu keiner gescheiten Lösung kommen können, denn wie zu einer Lösung kommen, wenn wir das Problem nicht gescheit verstehen? Jedoch, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass klare Antworten eh nie möglich sind, sondern man nur zu besseren Fragen kommt, möchte ich versuchen, die Punkte Zeit, Energie und Bewusstsein im Kontext dieser Fragestellung zu untersuchen.

Der auffallendste Punkt in der Frage ist fĂŒr mich die Illusion des Zeitstrahls (arrow of time) im Zusammenhang mit unserer illusorischen Zeitmessung in Zusammenhang mit dem menschlichen Planungssinn. Indem wir davon ausgehen, dass wir uns in unserer Zeit begrenzt fĂŒhlen, zwingen wir uns zu Stress. Wir scheinen alles so unter Kontrolle zu haben, jede Woche, Stunde, Minute, Sekunde, und mĂŒssen es auch anscheinend kontrollieren können, da wir sonst "Zeit verlieren" und unser Leben aus den Fugen gerĂ€t. Aber ist es wirklich so, dass wir die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten möchten, so einem Rahmen unterwerfen mĂŒssen? Keineswegs! Wir mĂŒssen uns nur ĂŒber die wahre Natur der Zeit gewahr werden und alte Illusionen abstreifen, damit fallen dann auch willkĂŒrliche Konzepte wie Zeitdruck und Effizienz einfach heraus.
Nun, natĂŒrlich ist es so, dass wir in einer konkreten Situation zu Gedanken neigen wie "Da hab ich voll kein Bock drauf, irgendwie muss das doch schneller gehen", aber das ist nichts anderes, als des Graugesichts Fluch, der uns in Versuchung fĂŒhren will, denn: Zeit ist relativ, die Chronographie und unser subjektives Zeitempfinden haben nichts miteinander zu tun! Will sagen, wenn wir uns einreden, eine TĂ€tigkeit daure ewig, wird sie auch ewig dauern, unabhĂ€ngig von den gemessenen fĂŒnf Minuten oder fĂŒnf Stunden. Da jetzt auch subjektives Empfinden im Spiel ist, mĂŒssen wir auch den Zusammenhang unserer persönlichen Disposition zur TĂ€tigkeit betrachten: Ich liege viel lieber eine Stunde zugedröhnt in der Sonne als eine Stunde das Bad zu putzen. Und hier kommt wieder der Fluch ins Spiel: Unser subjektives Empfinden zur TĂ€tigkeit hĂ€ngt nicht mit der Notwendigkeit der TĂ€tigkeit zusammen! Daraus bilde ich mir folgende gewagte These: TĂ€tigkeiten sollten nicht aus AbwĂ€gung zwischen persönlicher Disposition zur TĂ€tigkeit und illusorisch-zeitlicher Notwendigkeit entschieden werden, sondern einzig aufgrund von persönlicher Disposition zur Notwendigkeit der TĂ€tigkeit unabhĂ€ngig des einengenden Zeitrahmens
Dazu noch ein wichtiger Punkt: Auch wenn wir den gewohnten Zeitrahmen (Pseudo Time*) zunĂ€chst außer Acht lassen können, dĂŒrfen wir die Zeit an sich natĂŒrlich nicht ignorieren. Deshalb möchte ich noch die Shadow Time* oder Schattenzeit ansprechen. Denn es scheint so zu sein, dass es Punkte in der Raumzeit gibt, in denen die Wahl unserer TĂ€tigkeit essenzielle und irreversible Konsequenzen haben kann. Und hier sind wir gefragt: Wir können uns nĂ€mlich ĂŒben, solche Punkte einerseits wahrzunehmen und andererseits unsere Wahrnehmung auch dahingehend zu schulen, uns an solchen Punkten nicht von Graugesicht verarschen zu lassen. Je besser wir darauf hören können, was notwendig ist und nicht worauf wir im Moment Bock haben, desto weniger lassen wir uns von scheinbar ach so straffen ZeitplĂ€nen und chaotischen Beziehungen stören, machen uns weniger Gedanken um die Effizienz unserer TĂ€tigkeiten, denn alles dauert so lange, wie es ebern dauern muss.

Ja ich weiß, mein Schreibstil ist ziemlich am Arsch, liegt wohl daran, dass Philosophie mein Fachbereich ist (7. Semester, 10 ECTS, falls jemand an meiner Kompetenz zweifelt), aber ich denke, ich habe gerade gegen Ende ziemlich den Punkt getroffen, den ich treffen wollte :ugly:


*Begriffe ĂŒbernommen aus CARROLL 1992
L0rd Z0ltan 41D5K1N6 Kataskopos,
diskordischer als 23 Äpfel in einem FĂŒnfeck,
interdimensionaler Götterschamane 420° Stufe V,
deutscher Botschlaffer von MK Cultra,
GröVoRz (GrĂ¶ĂŸter Vollidiot aller Raumzeiten) von und zu Lochstettenweiler in der Blase,
eingewiesener und eingeweichter leidender In- und Experte und Großwahrnehmer aller TĂŒrmeℱ des Forschungsinstituts fĂŒr RealitĂ€t und Illusion innerhalb der ƱoS,
darĂŒber hinein Chonk und vorĂŒbergehender Betreuer des Arbeitskreises fĂŒr ÜberlebenskĂŒnstlerei des hailigen O⁙D⁙D⁙,
und zuletzt grĂ¶ĂŸter und einziger hoehightliche Megagigaultraipspissimuss und geschĂ€ndeter Tiefepriester der HM,ERIS
(lvlup soon)


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Wenn ich nicht glauben darf, was ich lese, soll ich dann lesen, was ich glaube?
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von fehlgeleitet »

Gegenargumente fallen mir zu diesem Text keine ein, jedenfalls nicht auf die schnelle :-)

Wenn es also in diesem Fnorum eine checkbox geben wĂŒrde fĂŒr problem-solved wĂŒrde ich sie klicken :schumi:
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LordCaramac
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von LordCaramac »

EffektivitĂ€t ist wichtiger als Effizienz. Solange das, was du tust, den Zweck erfĂŒllt, ist alles in Butter.
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von fehlgeleitet »

LordCaramac hat geschrieben:EffektivitĂ€t ist wichtiger als Effizienz. Solange das, was du tust, den Zweck erfĂŒllt, ist alles in Butter.
Also mir kommt es so vor, als wÀren das zwei Wörter die dasselbe beschreiben. Das Problem ist ja, dass man versucht in einer Gesellschaft zurechtzukommen, in der es eigentlich unmöglich ist zurechtzukommen. Andersherum sind die Wege abwÀrts verschieden steil, wenn du verstehst was ich meine %D
Falls nein, hier die ErlĂ€uterung: Ich könnte natĂŒrlich ausrasten und kĂ€me in die Psychatrie. Oder ich versuche möglichst lange in der TretmĂŒhle zu bleiben und hĂ€nge der Illusion nach, dass ich dann doch nen Job finde der Spaß macht :kp: Im Grunde aber fĂŒhren all diese Wege ins nichts, man wird am Ende immer enttĂ€uscht.

Aber in der Psychatrie ist es noch blöder.

Dementsprechend ist EffektivitÀt oder Effizienz nur noch schwer zu definieren.
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Cpt. Bucky Saia
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von Cpt. Bucky Saia »

Als Phool möchte ich natĂŒrlich auch auf die Fragestellung eingehen was hier wie kontrolliert werden soll.
In meiner Illuminationsphase wurde mir sehr schnell bewusst das ich viele alltĂ€gliche TĂ€tigkeiten gar nicht bewusst kontrollieren muß was mir letztendlich mehr Raum gab fĂŒr meine spirituelle Weiterentwicklung.

Ich argumentiere da immer gern mit der Konditionierung der ĂŒberquerung einer Staße an einer Leuchtsignalanlage.
Seit frĂŒhestr Kindheit wird unserem Unterbussten eingehĂ€mmert man dĂŒrfe nur bei GrĂŒn ĂŒber die Straße gehen. Ich muß diese TĂ€tigkeit also nicht bewusst durchfĂŒhren sondern kann mich da voll und ganz auf die unterbewusste Konditionierung meines Geistes verlassen der darauf trainiert wurde den Knopf zu drĂŒcken und auf grĂŒn zu warten ehe die Straße ĂŒberquert wird.
Dies ist freilich nur ein bildhaftes Beispiel das aber ĂŒbergreifend auf diverse TĂ€tigkeiten anwendung finden kann.

Wenn ich also z.B. arbeite dann brauche ich aufgrund der TĂ€tigkeit die ich ausfĂŒhre nicht zwingend mein Bewusstsein fĂŒr die Arbeit. Die erledigt praktisch die konditionierung meines Körpers wobei ich mich dann in der Zeit zumindest schonmal den theoretischen ausarbeitungen meiner Handlungen widmen kann die ich in meiner Freizeit dann ausfĂŒhren kann.

Auch stimme ich da der ausfĂŒhrlichen Abhandlung meines vorredners zu.

Nebenbei kann sich eine beschĂ€ftigung mit Fotamecus merklich positiv auf das persönliche Zeitmanagment auswirken was ich als sehr intressant empfunden habe und was mir eine menge ĂŒber Zeit beibrachte.

Edit:
dass ich dann doch nen Job finde der Spaß macht
Und hier liegt schon die Katze im Pfeffer.
Spaß ist vieleicht wie Zeit ebenso subjektiv und letztendlich ist es mehr eine Frage der Betrachtung. Dabei rate ich natĂŒrlich davon ab auf biegen und brechen einen Job zu finden. Vielmehr scheint es drum zu gehen einen Job zu machen der es erlaubt dem Geist eine gewisse Freiheit zuzugestehen sodass daraus erst der Spaß erwachsen kann.
Aber zwanghaft einen Job zu suchen der einem Spaß macht kann eigentlich nur frustration nach sich ziehen denn in der Regel sind solche Jobs hirngespinnste der menschlichen Gesellschaft und fĂŒr den oto Normalo nahezu unerreichbar. Vielmehr gilt es hier einen gewissen Kompromiss zu finden zwischen "ich kann damit und davon leben was ich mache" und "ich habe weiterhin die möglichkeit mich geistig zu entwickeln und dadurch erst den Spaß herbeizufĂŒhren".

Im grunde lĂ€uft es zumindest fĂŒr mich auf den einen Spruch aus American Beauty hinaus "Ich bin auf der suche nach einem Job mit dem geringst möglichen Maß an verantwortung."
"Wir sind nicht der Abschaum. Wir sind der schillernde, toxische Schleim der auf dem Abschaum schwimmt ..."
Seine SpektralitÀt Cpt. Bucky "Saia" SternentÀnzer
alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)GrĂŒnder der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, HĂŒter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der wĂ€hrend eines Bades ehrenhaft erleuchtete, BeschĂŒtzer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter ZĂŒchter der feinsten Flugaffen nördlich von ReykjavĂ­k, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter GeheimniskrĂ€mer und unter der Hand HĂ€ndler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter VerkĂ€ufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, BĂŒrokrat im BĂŒro fĂŒr Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in MottropÂŽs Tradition, Vorsichtsratsaufstand im Konglomerat, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5
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Bwana Honolulu
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von Bwana Honolulu »

fehlgeleitet hat geschrieben:
LordCaramac hat geschrieben:EffektivitĂ€t ist wichtiger als Effizienz. Solange das, was du tust, den Zweck erfĂŒllt, ist alles in Butter.
Also mir kommt es so vor, als wÀren das zwei Wörter die dasselbe beschreiben.
Nee. EffektivitĂ€t heißt, grob gesagt, daß du die richtigen Dinge tust, um dein Ziel zu erreichen. Effizienz hingegen heißt, daß du die Dinge, die du tust, um dein Ziel zu erreichen, richtig machst. Im tĂ€glichen Sprachgebrauch wird dieser Unterschied aber meist weggebĂŒgelt.
Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut. XD
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von fehlgeleitet »

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben: Edit:
dass ich dann doch nen Job finde der Spaß macht
Und hier liegt schon die Katze im Pfeffer.
Spaß ist vieleicht wie Zeit ebenso subjektiv und letztendlich ist es mehr eine Frage der Betrachtung. Dabei rate ich natĂŒrlich davon ab auf biegen und brechen einen Job zu finden. Vielmehr scheint es drum zu gehen einen Job zu machen der es erlaubt dem Geist eine gewisse Freiheit zuzugestehen sodass daraus erst der Spaß erwachsen kann.
Aber zwanghaft einen Job zu suchen der einem Spaß macht kann eigentlich nur frustration nach sich ziehen denn in der Regel sind solche Jobs hirngespinnste der menschlichen Gesellschaft und fĂŒr den oto Normalo nahezu unerreichbar. Vielmehr gilt es hier einen gewissen Kompromiss zu finden zwischen "ich kann damit und davon leben was ich mache" und "ich habe weiterhin die möglichkeit mich geistig zu entwickeln und dadurch erst den Spaß herbeizufĂŒhren".

Im grunde lĂ€uft es zumindest fĂŒr mich auf den einen Spruch aus American Beauty hinaus "Ich bin auf der suche nach einem Job mit dem geringst möglichen Maß an verantwortung."
Naja ich versuchs glaube ich mal mit Studentennachhilfe demnÀchst :kp:

Bwana Honolulu hat geschrieben:
fehlgeleitet hat geschrieben:
LordCaramac hat geschrieben:EffektivitĂ€t ist wichtiger als Effizienz. Solange das, was du tust, den Zweck erfĂŒllt, ist alles in Butter.
Also mir kommt es so vor, als wÀren das zwei Wörter die dasselbe beschreiben.
Nee. EffektivitĂ€t heißt, grob gesagt, daß du die richtigen Dinge tust, um dein Ziel zu erreichen. Effizienz hingegen heißt, daß du die Dinge, die du tust, um dein Ziel zu erreichen, richtig machst. Im tĂ€glichen Sprachgebrauch wird dieser Unterschied aber meist weggebĂŒgelt.
Wenn dein ganzes Handeln darauf hinauslÀuft, dass du irgendwie funktionierst, bedeutet das du arbeitest um deine Arbeitskraft zu regenieren. So werden Mittel und Zweck dasselbe, und Effizienz wird EffektivitÀt.
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von Cpt. Bucky Saia »

fehlgeleitet hat geschrieben:
Wenn dein ganzes Handeln darauf hinauslÀuft, dass du irgendwie funktionierst, bedeutet das du arbeitest um deine Arbeitskraft zu regenieren. So werden Mittel und Zweck dasselbe, und Effizienz wird EffektivitÀt.
Tut es das denn?
"Wir sind nicht der Abschaum. Wir sind der schillernde, toxische Schleim der auf dem Abschaum schwimmt ..."
Seine SpektralitÀt Cpt. Bucky "Saia" SternentÀnzer
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Re: Effizient und diskordianisch?

Beitrag von Bwana Honolulu »

fehlgeleitet hat geschrieben:Wenn dein ganzes Handeln darauf hinauslÀuft, dass du irgendwie funktionierst
... dann klingt das (besonders wegen "irgendwie") fĂŒr mich erst mal nach EffektivitĂ€t. :kp:
Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut. XD
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