In capitalist China

"Das Weihnachtsfest, so wie jedes Jahr, das Fest der Feste, wie wunderbar... Heil Satan."
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Bwana Honolulu
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Re: In capitalist China

Beitrag von Bwana Honolulu »

Tarvoc hat geschrieben:
Bwana Honolulu hat geschrieben:
Schohns hat geschrieben:Selbst wenn man kein Kapitalismusgegner ist, sollte es selbstverstÀndlich sein, dass im Zweifelsfall lieber der Kapitalismus aufgegeben werden soll, als die Demokratie.
Wobei auch Demokratie nicht immer das Rosarote vom Ei ist. Aber Kapitalismus (und insbesondere seine scheinbare SelbstverstĂ€ndlichkeit) ist definitiv ein Übel.
Vor allem muss man in Betracht ziehen, dass der Widerspruch zwischen Kapitalismus und dem, was heute ĂŒblicherweise 'Demokratie' genannt wird, sich als immanenter Widerspruch herausstellen könnte.
Je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto weniger verstehe ich, wie die beiden ĂŒberhaupt miteinander vereinbar sein können.
Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut. XD
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Cpt. Bucky Saia
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Re: In capitalist China

Beitrag von Cpt. Bucky Saia »

Demokratie und Kapitalismus? Nun wenn man beide voneinander trennt. Wenn du Demokratie wirklich nur aufs politische beziehst und Kapitalismus nur auf die Wirtschaft. Ok das fĂŒhrt dann vermutlich zu solchen StilblĂŒten wie seinerzeit in Amerika ... Eigentlich gehts gaar nicht wenn man sich so Themen wie Fracking einmal anschaut. Die mehrheit der Bevölkerung ist dagegen aber die Konzerne haben die Freiheit das trotzdem durchzusetzen.

Vermutlich ist der einzige Weg der vereinbarkeit eine gemĂ€ĂŸigte soziale Marktwirtschaft. Das haben wir hier miner Meinung nach aber seid den spĂ€ten 80ern auch nicht mehr.
"Wir sind nicht der Abschaum. Wir sind der schillernde, toxische Schleim der auf dem Abschaum schwimmt ..."
Seine SpektralitÀt Cpt. Bucky "Saia" SternentÀnzer
alias Papst Cerrynt Eiledol von Welodd alias Nede E Lym von Leng alias Baktus Paradonti alias Dr. Dromis Seth, Master Phool im Outer Space, (Mitbe)GrĂŒnder der Univers-City of Sockovia, Moonman Winter Dream, aus der dritten Vergangenheit, General Error der Invasionstruppen, Captain der ersten erisischen Kompanei westlich von Osten, HĂŒter des hailigen GNARV und anderer nutzloser Dinge, Dunkelelfischer Bischof von Betty, Vorstand der Company auf Lebenszeit, Ernenner des Fonsis auf Zeit, der wĂ€hrend eines Bades ehrenhaft erleuchtete, BeschĂŒtzer des rauchenden Orakels am Stiel, exzellenter ZĂŒchter der feinsten Flugaffen nördlich von ReykjavĂ­k, Eiliger Hailigenpfleger der Aktion 23, (Er)Finder des Starfish Mythos, Transluzenter GeheimniskrĂ€mer und unter der Hand HĂ€ndler, Schieberkönig der Unwissenden, Verfasser von nicht geschriebenen Werken, autorisierter VerkĂ€ufer von "Das LichtTM" und "SeelenheilTM", eingeweihter Oberanti der D.A.D. sowie Pharao Hypothep alias Pharao Pontifex zu Popanz von Paranoia Panoptikum, BĂŒrokrat im BĂŒro fĂŒr Zweckentfremdung, Anwender von Methoden, Knazler und freier Beratzer auf Schloß Gammelot in MottropÂŽs Tradition, Vorsichtsratsaufstand im Konglomerat, Eidechsenkönig und Universalgott Nr. 5
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Tarvoc
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Re: In capitalist China

Beitrag von Tarvoc »

Was ich meinte, war: Dass Kapitalismus auch wunderbar ohne das funktioniert, was wir heute Demokratie nennen, lĂ€sst sich beobachten. Dass das umgekehrt genauso ist, ist aber sehr viel weniger offensichtlich. Es könnte sein, dass die Überwindung des Kapitalismus auch die Entwicklung neuer politischer Formen nötig macht, die im heutigen DemokratieverstĂ€ndnis nicht einfach aufgehen.
[i]"Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenstĂ€ndliche Wahrheit zukomme, ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muß der Mensch die Wahrheit, d. h. die Wirklichkeit und Macht, die Diesseitigkeit seines Denkens beweisen. Der Streit ĂŒber die Wirklichkeit oder Nichtwirklichkeit eines Denkens, das sich von der Praxis isoliert, ist eine rein scholastische Frage."[/i] - Marx
[i]"Nur wer zu sich selbst kein Vertrauen hat, kann sich vor vorĂŒbergehenden BĂŒndnissen, und sei es auch mit unzuverlĂ€ssigen Leuten, fĂŒrchten, und keine einzige politische Partei könnte ohne solche BĂŒndnisse existieren. Das Zusammengehen mit den legalen Marxisten war in seiner Art das erste wirklich politische BĂŒndnis der russischen Sozialdemokratie. Dank diesem BĂŒndnis ist ein erstaunlich rascher Sieg ĂŒber die VolkstĂŒmlerrichtung und eine außerordentlich weite Verbreitung der Ideen des Marxismus [...] erzielt worden."[/i] - Lenin
...per aspera ad astra.
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Cpt. Bucky Saia
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Re: In capitalist China

Beitrag von Cpt. Bucky Saia »

Wenn man Kapitalismus ganz plump so definiert das K. die ausbeutung einer Klasse durch eine andere zwecks selbstbereicherung der ausbeutenden Klasse darstellt dann gibts K schon seid es den Menschn gibt (und vermutlich auch schon vorher). Das ganze wĂ€re dann allerdings eher parasitĂ€rer NatĂŒr. Das aber ist wie gesagt nur eine ganz plumpe definition und wird sicherlich nicht dem komplexen Themenfeld des K gerecht.
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Re: In capitalist China

Beitrag von Tarvoc »

Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:Wenn man Kapitalismus ganz plump so definiert das K. die ausbeutung einer Klasse durch eine andere zwecks selbstbereicherung der ausbeutenden Klasse darstellt dann gibts K schon seid es den Menschn gibt [...] Das aber ist wie gesagt nur eine ganz plumpe definition und wird sicherlich nicht dem komplexen Themenfeld des K gerecht.
WĂŒrde ich auch sagen. Marx hat sich mit dieser Art des "Definierens" von Begriffen zu mehreren Gelegenheiten kritisch auseinandergesetzt. Man nimmt irgendeine Eigenschaft, erklĂ€rt diese zur allgemeinen Form und abstrahiert den ganzen Rest - und kann damit die angebliche Naturgegebenheit und Ewigkeit von VerhĂ€ltnissen nachweisen. Nur ergibt diese Art Abstraktion einer allgemeinen Eigenschaft von ihrer konkreten historischen Realisierung nicht einmal Sinn, weil man nicht mal mehr sieht, was diese Eigenschaft (in diesem Falle z.B. die Ausbeutung) in dem konkreten Falle, den man vor sich hat, eigentlich genau ist. Feudalismus ist nicht Kapitalismus. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Klassengegensatz sich als Gegensatz von Grundbesitz und Leibeigenenschaft konstituiert oder als Gegensatz von Kapital und Arbeit. Praktisch sĂ€mtliche Aspekte des gesellschaftlichen Lebens werden dadurch grundlegend verĂ€ndert - inklusive und insbesondere die Formen der Ausbeutung von Arbeit. Ausbeutung im Feudalismus und Ausbeutung im Kapitalismus sind nicht zwei verschiedene Realisierungen der selben Idee Ausbeutung, sondern tatsĂ€chlich zwei ganz verschiedene und unterschiedlich funktionierende gesellschaftliche Prozesse, die nur gewisse Eigenschaften miteinander gemeinsam haben - aber selbst das nur auf höheren Abstraktionsebenen. (Materialismus)
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