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Der IST Zustand

BeitragAutor: Nedlim  13.02.2011, 19:45
als erstrebenswertes Ziel.

    Victoria hat geschrieben:Das temporr begrenzte Phnomen Leben knnen wir zwischen diesen beiden Ereignissen ansiedeln ( Geburt- hier genau da -Tod ) Und danach nichts ? Man kann zu recht behaupten das uns was unvorstellbares erwartet^^
    Nur was erwartet einem, der nicht mehr denken kann, nicht mehr sieht, nicht mehr hrt? Genau genommen braucht also niemand v. dem Tod angst zu haben, den dort gibt es keine Einsamkeit, keinen Schmerz, kein Nachdenken, kein spter, kein nichts.......so unvorstelbar ist es dann doch nicht eher wie ewiger traumloser Schlaf aus dem man nie mehr erwacht....
    Das Leben ist doch sehr banal beinahe lcherlich wenn man solche Wunschfantasievorstellungen wie Wiedergeburt, Hlle oder Himmel beiseite schiebt, so erkennt man das die Fhigkeit der Selbstreflektion doch mehr Fluch als Segen ist.
    Vielleicht einer der Grnde warum der Mensch nach intelligenten Leben im Universum sucht, nicht das das alles hier auf der Erde gar wirklich ein Zufall oder eine Laune des seins ist........dabei kommen sie nichtmal mit dich selber klar.
    Ach der Satz war dmlich *fg*



hhh nett formuliert
ich war beeindruckt als ich ber ELF Wellen recherchierte ...
dort war die rede davon, dass man als Mensch sofern man denkt nie im jetzt ist da man immer in vergangenheit oder zukunft denkt. Sofern man also nicht aufhrt zu denken und das Leben bewusst wahrnimmt lebt man nie im jetzt. Zumal das jetzt ein hchst mysteriser und esoterischer Zustand ist ... nicht greifbar, nicht beschreibbar.

    Victoria hat geschrieben:Ich habe ein gutes Buch darber "Der Mentalist" mit Anleitung in der Gegenwart zu leben, ich stelle es bis nxt Woche hier rein, die Kapitel und so.



Sobald man ihn beschreibt, beschreibt man die vergangenheit oder die zukunft da die Gegenwart als Zeitpunkt des wahrgenommenen bereits verflogen ist oder erst im Begriff zu entstehn.

    Victoria hat geschrieben:Dann wre das genau was Tiere wahrscheinlich tun........



Man kann also den zustand de persnlichen Gegenwart niemals mit einem anderen Menschen teilen ... er ist einzigartig und nur fr einen selbst.
Ja tiere sind uns in dieser hinsicht vorraus.
Ich hatte da mal eine Theorie zu. Mal gucken ob ich se zusammenbekomme ... ging um die evolution gewisser Lebewesen und die erkenntniss, dass Wahrnehmung subjektiv ist.
Wenn z.B. die Dinosaurier die ja Millionen von Jahren zeit hatten sich zu entwickeln, die erkenntniss gewannen, dass die Welt wie man sie wahrnimmt so nicht existiert und sie bewusst und willentlich in einen zustand der bewussten Wahrnehmung zurckfielen wrde ihr aussterben keinerlei konsequenz fr sie selber bedeuten, da sie die erkenntniss gewannen, dass ihre physische Form nie existierte ...
Ihre spirituelle Form hingegen existiert dagegen in einer art Metauniversum oder Dimension ... unabhngig von dieser ... sich quasi bewusst dafr entscheiden die Dinge einfach laufen zu lassen.

    Victoria hat geschrieben:Seltsame Theorie und unbeweisbar lieber Ned^^
    Da htten wir wieder diese Furcht v. dem Tod und dieses irgendwo anders in anderer Form weiterzuleben



Da das handeln an sich keinerlei konsequenz fr diesen Metazustand bedeutet .. insofern wre es sinlos Raumfahrt zu betreiben, da das Universum als solches nicht "real" existiert.

    Victoria hat geschrieben:Ja genau stimmt



Aber wenn man wei, dass die realitt subjektiv ist und man sie faktisch selbst nicht beweisen kann, brauch man keine Angst vor dem Tot zu haben. Da auch der tot ein zustand in der physischen Welt ist der keinerlei auswirkungen auf die Metaebene der existenz hat.

    Victoria hat geschrieben:Das sage ich doch, ich habe seit einiger Zeit keinerlei Angst mehr davor............


me 2
Insofern wre es durchaus sinnvoll in einen Zustand des absoluten seins einzukehren.

    Victoria hat geschrieben:Das sein....Sein oder nicht sein? Das deprimiert mich ein wenig. Oder war es doch eher langeweile.......



Vermutlich letzteres .. ich glaube nicht, dass im zustand des absoluten seins noch langeweile existiert geschweige denn irgendwelche anderen Konzepte.
Die nichtwahrnehmung von vergangenheit und zukunft hat eben auch seine vorteile.

    Victoria hat geschrieben:Lol wie wir die Welt wahrnehmen hat doch mit der Vergangenheit direktzu tun! Anhand unserer gesammelten Daten interpretieren wir doch unsere Umwelt und erahnen die Zukunft....slurrp....das heisst ohne unsere Sinne, unseren Erfahrungen existiert diese Welt gar nicht so wie wir sie kennen?
    Damit ist es doch unmglich die Welt "direkt" ich meine in der Gegenwart wahrzunehmen. Nein nein nein das ergiebt doch keinen Sinn



Das is dieses denken von dem man sich lsen mu ... wenn man sich von der Vergangenheit und Zukunft lt existiert man eben selber auch nicht mehr als das ber das man sich definiert. Das macht vermutlich das Ego des Menschen nicht so einfach mit.
Es ist ein wenig kompliziert berhaup im ansatz so zu denken. Die Gegenwart hingegen ... die direkt wahrnehmbare Gegenwart ist der einzige Zeitpunkt der fr uns in der physischen Welt wirklich existieren kann.
Von daher ist alles ber das man sich definiert also die vergangenheit nichts weiter als eine Lge.
Ebenso die Zukunft da man diese nicht kennt und sich also ber diese auch nicht definieren kann ... man kann sich zwar wnschen etwas zu werden aber doch belgt man sich selber da die zukunft zum Zeitpunkt der Gegenwart faktisch nicht existiert.

Fazit: Wir belgen uns selbst ber unsere eigene Natur.

    Victoria hat geschrieben:Dann kann ein Ding, das keinerlei Zeitdauer besitzt, also auch keine materielle Existens haben? Oder bin ich da jetzt total auf dem falschen Dampfer?


In gewisser weise ... man hat sie aber man wei nicht das sie da ist oder ... bzw wenn man nicht wei das sie da ist hat man auch keine ... seltsam oder?
Unsereins kann das grad mal im Ansatz verstehn.

    Victoria hat geschrieben:ja ich bin verwirrt



Also man ist da aber man wei es nicht und durch die nichtexistenz von vergangenheit und zukunft stirbt man in dem Augenblick in dem man geboren wird.

der IST zustand

Zeitgleich ist man allerdings ach alles ... ein Stein ein Baum ein Stern ... eben weil es nicht da ist und doch schon immer da war. Bzw definiert sich Stein Baum und Stern erst ber unsere Wahrnehmung.
Ich knnte also auch sagen ich bin ein Stein und keiner kanns beweisen wenn man nicht in der Vergangenheit Betrachtungen ber mein Sein anstellt und diese auf die Zukunft projiziert.
Wobei ich dies im IST Zustand sowieso nie behaupten knnte.
In gewisser weise knnen dies nicht mal primitive Tiere.

    Victoria hat geschrieben:Das Bewustsein das ist das Teil eines jeden Menschen der Wesenskern - es muss das sein was brig bleibt, wenn man alle v. Gehirn und dem Krper verbundenen Eigenschaften entfernt. Das msste dann der Aspekt sein der sich im Jetzt selbst beobachtet......aber wie kehrt man das hervor? Das erinnert mich an
    Zen.



Das Bewusstsein ist vermutlich der Teil der einen ermglicht sich selbst in diesem Zustand bewusst zu werden. Also die essenz die uns ermglicht eben vergangenheit und Zukunft wahrzunehmen und uns aber gleichzeitig die mglichkeit einzurumen darber nachzudenken ob diese Zustnde tatschlich existieren.
Wobei das bewusstsein eben nur im IST existieren kann.
Es hat nie in der vergangenheit existiert und wird es nicht in der zukunft und das ist fazinierend.
